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Wahl
Bodo Broszinski bleibt Bürgermeister

Erstwähler Eddi Schulze (18) hat gestern Nachmittag in der Berg-Grundschule bei Wahlvorstand Bettina Liebeheim seine Stimme zur Bürgermeisterstichwahl abgegeben.
Erstwähler Eddi Schulze (18) hat gestern Nachmittag in der Berg-Grundschule bei Wahlvorstand Bettina Liebeheim seine Stimme zur Bürgermeisterstichwahl abgegeben. FOTO: Heike Lehmann
Doberlug-Kirchhain. Hauptamtlicher Bürgermeister in Doberlug-Kirchhain bleibt Bodo Broszinski (FDP). Der Amtsinhaber hat am Sonntag die Stichwahl mit Herausforderer und Stadtverordnetenvorsteher Sebastian Rudolph (CDU) knapp für sich entschieden.

Broszinski bekam 54,4 Prozent der Stimmen, Rudolph 45,6 Prozent.

7482 Wahlberechtigte waren ein zweites Mal an die Wahlurnen gebeten, um zu entscheiden, wer in den kommenden acht Jahren Bürgermeister der Kloster- und Gerberstadt werden soll. Nach dem ersten Wahlgang am 24. September haben die beiden unterlegenen Kandidaten von SPD und Linke sowie weitere Stadtverordnete über Fraktionen hinweg kräftig um Stimmen für Sebastian Rudolph geworben.

Pünktlich um 18 Uhr begann in den 20 Wahlbezirken die Auszählung der Stimmen. Um 18.12 Uhr lag Rudolph mit 57,1 Prozent vorn (5 Bezirke). Um 18.14 Uhr hatte ihn Broszinski mit 52,1 Prozent überrundet. Nach der Hälfte - zehn Wahlbezirke - war Rudolph wieder vorn - mit gerade mal zehn Stimmen Unterschied.

Nach 12 Wahlbezirken gab Broszinski die Mehrheit nicht mehr her.

Lag die Wahlbeteiligung beim ersten Wahlgang vor zwei Wochen bei hohen 74,6 Prozent, nutzten bei der Stichwahl nur 59,2 Prozent der Wahlberechtigten ihr Wahlrecht. Im Wahllokal in der Berg-Grundschule war bis 15 Uhr weniger als die Hälfte der 513 eingetragenen Wahlberechtigten gekommen.

Zur Feststellung des Ergebnisses tagt der Wahlausschuss am heutigen Montag um 16 Uhr im Rathaus.

Bleibt Chef im Doberlug-Kirchhainer Rathaus: Bodo Broszinski.
Bleibt Chef im Doberlug-Kirchhainer Rathaus: Bodo Broszinski. FOTO: Herbrig