Die Polizei wurde am Mittwochabend kurz vor 22.30 Uhr über einen Verkehrsunfall in der Forststraße in Finsterwalde informiert. „In der Nähe des Bahnüberganges war ein Seat-Kleinwagen von der Fahrbahn abgekommen und im Graben gelandet“, so Polizeisprecher Ralph Meier. Vom Fahrer fehlte jedoch zunächst jede Spur. Der 65-Jährige konnte aber im Rahmen umgehend eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen festgestellt werden.

Da der Atemalkoholtest bei ihm mit 1,14 Promille im Bereich einer Verkehrsstraftat lag, wurde die beweissichernde Blutprobe veranlasst. Der Ibiza war bei einem Sachschaden von insgesamt mehr als 3000 Euro ein Fall für den Abschleppdienst. Inzwischen ermittelt die Kriminalpolizei zum Verdacht der Trunkenheitsfahrt und der Unfallflucht.

Falkenberger greift Polizisten an

In Falkenberg war ebenfalls Alkohol die Ursache für ein Verkehrsunfall. „Polizeibeamte stoppten auf der Heinrich-Zille-Straße am Mittwochabend einen Peugeot, dessen Fahrer augenscheinlich berauscht unterwegs gewesen war“, erklärt Polizeisprecher Meier. Ein um 20:45 Uhr durchgeführter Atemalkoholtest lag mit einem Messwert von 1,67 Promille deutlich im Bereich einer Verkehrsstraftat. Zudem ergab eine Datenabfrage, dass der bereits polizeibekannte 39-Jährige nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Damit nicht genug, hatte der Mann die Polizisten angegriffen, verletzte aber niemanden. Er wurde zur angeordneten Blutprobe ins Krankenhaus gebracht, während gleichzeitig mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet wurden.

Cottbuser verweigert Atemalkoholtest

Auch in Cottbus gab es einen alkoholbedingten Verkehrsunfall. Im Bereich der Jessener Straße touchierten am Mittwoch gegen 17:30 Uhr ein Auto der Marke Citoen und ein Opel. „Der verursachende Fahrer des französischen Pkw torkelte nach dem Ansprechen durch die Geschädigte pflichtwidrig von der Unfallstelle“, heißt es von der Polizei. Gegenüber den alarmierten Polizisten verweigerte der 64-Jährige wenig später einen Atemalkoholtest, woraufhin er zur Realisierung einer Blutprobe in Gewahrsam genommen wurde. Nach Abschluss aller kriminalpolizeilichen Maßnahmen wurde er am Abend entlassen. An den Fahrzeugen entstand ein Schaden von etwa 1.000 Euro.