Wo immer sich künftig ein Rotorblatt im Wind energievoll drehen soll, schauen die Hüter des tierischen Lebens genau hin, ob damit traditionelle Einflugschneisen der gefiederten Freunde zur tödlichen Falle werden könnten. Schon mehr als 700 tote Tiere, darunter gut 60 verschiedene Vogel- und fast alle Fledermausarten, haben Helfer des brandenburgischen Landesumweltamtes bei sporadischen Kontrollen unter weniger als 200 Windrädern gefunden. Angesichts der vielen Windräder in unserer Region dürfte die Vogelgrippe bei uns kein Thema werden. Kranke Vögel, die nicht durch die Windmühlen abgeschreckt werden, erwischen die Rotorblätter. Bei rund 200 Sachen an den Flügelspitzen der Rotorblätter hätten sie da keine Chance.