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| 02:45 Uhr

Bischof ehrt Finsterwalder Priester – und dankt Grabpflegern

Bischof Wolfgang Ipolt würdigt bei seinem Besuch Josef Rudolf (r.) und Detlef Kurzawa, die seit Jahren die Priestergräber auf dem Finsterwalder Friedhof pflegen.
Bischof Wolfgang Ipolt würdigt bei seinem Besuch Josef Rudolf (r.) und Detlef Kurzawa, die seit Jahren die Priestergräber auf dem Finsterwalder Friedhof pflegen. FOTO: Dieter Babbe
Finsterwalde. Bei seiner dreitägigen Visitation in der Pfarrei Finsterwalde hat Bischof Wolfgang Ipolt auch die Priestergräber auf dem städtischen Friedhof in der Sonnewalder Straße besucht. Hier traf er sich zu einem Gebet mit Josef Rudolf und Detlef Kurzawa – beide pflegen seit Jahren die fünf Gräber jener katholischen Pfarrer, die in Finsterwalde amtiert haben beziehungsweise hier verstorben sind. -db-

Der wohl Bekannteste von ihnen: Pfarrer Georg Kammel. Er war 1903 der erste katholische Geistliche in Finsterwalde und Pfarrer bis zu seinem Tode im Jahre 1949. Kammel war es auch, der den Bau der Kirche initiierte, deren 100. Jubiläum 2006 gefeiert wurde. Vielen katholischen Christen ist auch Pfarrer Maximilian Schubert in guter Erinnerung, der Kammel folgte und bis 1975 Pfarrer in Finsterwalde war. In den Priestergräbern ruhen weiter Julius Görlich (1869-1946), Otto Schubert (1881-1951) und Felix Barnert (1883-1961), die es nach dem Krieg aus Schlesien in die Region verschlagen hat. Bischof Ipolt bat Gemeindepfarrer Norbert Christoph, die Liegezeit der Gräber, die im Jahre 2015 ausläuft, um weitere Jahre zu verlängern - um das Andenken an die Persönlichkeiten der katholischen Kirche in Finsterwalde weiter bewahren zu können.