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| 18:45 Uhr

Finsterwalde
Erneut mit Lärm in der Nacht rechnen

Finsterwalde. Bahn zu Bürgerbeschwerde: Leistungen vom Umweltamt genehmigt.

Über ohrenbetäubenden Lärm in der Nacht vom vorigen Freitag bis zum Samstag gegen 5 Uhr beschwert sich Anwohner Steffen Zikoll aus der Karl-Marx-Straße der Sängerstadt. Nichts habe per vorheriger Information darauf hingewiesen, dass es zu diesen nächtlichen Arbeiten auf der Baustelle der Bahn-Brücke in der Sonnewalder Straße kommen würde.   Ein Versuch, den Baulärm-Verantwortlichen über dessen Mobiltelefon zu erreichen, sei vergeblich gewesen. Wie übrigens schon aus anderem Anlass zuvor. Steffen Zikoll: „Bei diesen Temperaturen kann man das Fenster in der Nacht nicht schließen. Außerdem war uns zugesagt worden, dass lärmintensive Arbeiten nicht mehr  in der Nacht ausgeführt werden.“ Seine bange Frage richtet sich auf die Arbeiten, die nun  für die Zeit vom 1. bis 4. August an der Brücke  angekündigt sind.

Gisbert Gahler vom Regionalbüro Kommunikation Berlin der Deutschen Bahn AG verweist darauf, dass die Leistungen beim Landesamt für Umwelt am 18. Juli dieses Jahres beantragt und genehmigt worden waren. Die Anwohnerinformation sei am 26. Juli in dem vorgegebenen Umfeld – einem Umkreis von 80 Metern – verteilt worden. Gahler räumt ein, dass dieser Umkreis von 500 Metern während der ersten Nachtbautätigkeiten nun verringert wurde. Die Arbeiten seien als vergleichsweise nicht mehr so lärmintensiv eingeschätzt worden.

Gisbert Gahler zu den in dieser Woche bevorstehenden Arbeiten: „Vom 1. August, 22 Uhr, bis 4. August, 6 Uhr, ist eine verkehrsrechtliche Anordnung für die Sperrung des Kreuzungsbereiches beantragt. Durch den Auftragnehmer wird der durchgängige Fußgängerverkehr gewährleistet. Auch für diesen Zeitraum gilt die Ausnahmegenehmigung für ruhestörende Arbeiten in der Nachtzeit. Es werden zwei Brückenteile abgebaut und ein neuer   Überbau aufgebaut.“ Was die Nichterreichbarkeit des Lärmbeauftagten betreffe, sagt Gahler: „Dem gehen wir nach. Der Anschluss muss 24 Stunden besetzt sein. Wir wissen derzeit  nicht, warum das nicht der Fall war.“ Der Bahn-Sprecher zu Einschränkungen im Zugverkehr: Diese bitte den Informationen des Verkehrsunternehmers entnehmen. Die Vollsperrungen betreffen den 3. August, 0 bis 4 Uhr, und den Zeitraum vom 9. bis 13. August, jeweils von 22 Uhr bis 6 Uhr.