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| 16:04 Uhr

Berliner Architekt Bernhard Leisering am Dienstag verstorben

Bernhard Leisering
Bernhard Leisering FOTO: H. Lehmann
Berlin/Doberlug-Kirchhain. Der Berliner Architekt Bernhard Leisering ist am Dienstag nach schwerer Krankheit verstorben. Er wurde nur 61 Jahre alt. leh

Letztes großes Projekt für den vor allem in der Altbausanierung und Denkmalpflege erfolgreichen Architekten war das Schloss Doberlug, wo er seit 2000 im Auftrag der Brandenburgischen Schlösser GmbH tätig war. Leisering hat aber auch am Lubwartturm Bad Liebenwerda, am Refektorium in Doberlug-Kirchhain, am Atelierhof in Werenzhain, an der Kirche Nehesdorf und der Evangelischen Kirche Klettwitz seine Spuren hinterlassen. Die Sanierung des Berliner Doms im Lustgarten und auch die Synagoge in der Oranienburger Straße gehörten zu seinen Wirkungsstätten.

Leisering ist in Leipzig aufgewachsen und hat an der TU in Dresden Architektur studiert. 1992 gründete er sein eigenes Architekturbüro in Berlin.

Vor allem das historische Areal in Doberlug lag ihm am Herzen. Dort hat er mit der Stadt und dem Förderverein Schloss Doberlug die Öffentlichkeit regelmäßig bei Workshops und zum Tag des offenen Denkmals über Konzepte und Baufortschritt informiert.

Um Leisering während seiner Krankheit zu entlasten, war zum Innenausbau des Schlosses bereits die Dr. Krekeler Generalplaner GmbH hinzugezogen worden. Sie wird die Sanierung für die 1. Brandenburgische Landesausstellung im Jahr 2014 jetzt fortsetzen.