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| 17:30 Uhr

Finsterwalde
Baufortschritt in der Friedenstraße

Mit der Pflasterung der Rinne nimmt die Friedenstraße jeden Tag immer mehr Kontur an.
Mit der Pflasterung der Rinne nimmt die Friedenstraße jeden Tag immer mehr Kontur an. FOTO: Gabi Böttcher
Finsterwalde. Eigentlich sollte die Friedenstraße zum Sängerfest saniert sein. Doch da spielte die Beschaffenheit des Baugrundes nicht mit. Wie Karsten Pinetzki, zuständiger Abteilungsleiter im Rathaus, verdeutlicht, mussten mehr Erdmassen bewegt werden als vorgesehen.

Polier Burkhard Keil von der Firma Eurovia: „Wir sind auf viel Torf gestoßen, mussten Bodenaustausch vornehmen.“

Zwischen der Trift und der Tuchmacherstraße sei laut Karsten Pinetzki der Mischwasserkanal in der Lage höher als erwartet vorgefunden worden. „Der Kanal musste gesichert werden und für den späteren Straßenbau war eine Betonummantelung erforderlich, die ursprünglich vom Entwässerungsbetrieb so nicht angedacht war“, erklärt der Abteilungsleiter. Darüber hinaus sei das für die Pflasterarbeiten gebundene Unternehmen in Insolvenz gegangen. Die Stadtwerke Finsterwalde hätten die Hausanschlüsse nicht nur im Baufeld, sondern auch auf den Grundstücken bis an die Gebäude der Wohnungsgenossenschaft saniert. Auch die Einbindungen der neu verlegten Grundleitungen in den vorhandenen alten Leitungsbestand der Tuchmacher Straße und der Trift seien mit Komplikationen verbunden gewesen. Zudem seien die Bedingungen des außergewöhnlichen Sommers sowohl für die Belastung der Bauarbeiter als auch die Betonarbeiten zu erwähnen. Man habe versucht, die Bordarbeiten auf  Tage mit weniger extremen Temperaturen zu verschieben.

Wie vor Ort von Polier Burkhard Keil zu hören war, soll am 21. September die Tragschicht eingebaut werden und am 24. September die Deckschicht folgen. Bis Ende September wolle man fertig sein.

(gb)