| 16:49 Uhr

Ausbildungsmesse
Weniger Gespräche auf der Impulsmesse

Luise Fiedermann und Michelle Irmscher (v.l.) lassen sich von Ausbildungskoordinatorin Maya Vlahora von der Firma Kjellberg beraten.
Luise Fiedermann und Michelle Irmscher (v.l.) lassen sich von Ausbildungskoordinatorin Maya Vlahora von der Firma Kjellberg beraten. FOTO: Daniel Friedrich / LR
Cottbus/Finsterwalde. Aussteller aus dem Elbe-Elster-Land sind eher unzufrieden über die Resonanz der Besucher. Von Daniel Friedrich

Weniger Gespräche als im vergangenen Jahr – und insgesamt weniger Besucheransturm: Dieses Fazit zieht Lars Thimm von der Finsterwalder Firma Galfa. Das Unternehmen für Oberflächenbeschichtung war eines von mehreren Ausstellern aus dem Elbe-Elster-Land, die am Freitag auf der Ausbildungsmesse „Impuls“ in Cottbus um neue Auszubildende geworben haben. „Allerdings hatten wir auch einige gute Gespräche, konnten Praktikumsplätze vermitteln und haben sogar Bewerbungen entgegen genommen“, so der Mitarbeiter aus der Technologie-Abteilung. „Insbesondere die Praktika sind eine beliebte Möglichkeit für Unternehmen und potentielle Azubis, sich gegenseitig kennenzulernen“, erklärt Lars Thimm. Seine Firma bildet im kommenden Ausbildungsjahr unter anderem zum Maschinen- und Anlagenführer aus. Sie ist vor allem als Dienstleister für die Automobilindustrie tätig.

Eher unzufrieden zeigt sich auch Maya Vlahora, Ausbildungskoordinatorin bei Kjellberg in Finsterwalde. „Wir waren zum ersten Mal auf der Impulsmesse und haben uns mehr interessierte Besuche erhofft“, sagt sie. Viele junge Messegäste hätten kaum Interesse gezeigt – nicht nur an ihrem Stand, wie sie beobachtet habe. Zwei bis drei Auszubildende sucht das Unternehmen mit Sitz in Finsterwalde pro Ausbildungsberuf. Unter anderem bildet die Firma zum Elektroniker, Mechatroniker und Zerspanungsmechaniker aus.

Rund 3000 Gäste kamen nach Veranstalterangaben am Freitag nach Cottbus. Am Samstag, 6. Januar stehen die Messehallen nochmals von 10 bis 17 Uhr offen.