Nach einer mehr als zweijährigen Debatte um die Zukunft des maroden Schwimmstadions wollte Bürgermeister Johannes Wohmann damit endlich einen Schlussstrich ziehen. Das Freibad, das seinerzeit in Bürgerinitiative errichtet und zu DDR-Zeiten zu den modernsten Sportanlagen gehörte, sei inzwischen nicht nur völlig veraltet, sondern angesichts des drastischen Bevölkerungsrückganges, der vielen konkurrierenden Angebote von Bädern und Seen in der Region sowie der steigenden Betriebskosten bei Personal, Strom und Wasser „weit überdimensioniert“ wie Wohmann schreibt. Untersuchungen des Finsterwalder Büros Hacon und des Architekten Torsten Hensel seien zu dem Schluss gekommen, dass eine Sanierung des Schwimmstadions einem kompletten Neubau gleichkomme.