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Auf glatter Piste demnächst hinab zum Bergheider Hafen

Die Infrastruktur am Bergheider See entwickelt sich. Bis zum 30. September soll die "Hauptstraße" zum See fertig sein. Amtsdirektor Gottfried Richter, Michael Kerger vom Bauamt des Amtes Kleine Elster und der Lichterfeld-Schacksdorfer Bürgermeister Ditmar Gurk (v.l.) freuen sich über den Baufortschritt, hier auf der Parkfläche am Hafen.
Die Infrastruktur am Bergheider See entwickelt sich. Bis zum 30. September soll die "Hauptstraße" zum See fertig sein. Amtsdirektor Gottfried Richter, Michael Kerger vom Bauamt des Amtes Kleine Elster und der Lichterfeld-Schacksdorfer Bürgermeister Ditmar Gurk (v.l.) freuen sich über den Baufortschritt, hier auf der Parkfläche am Hafen. FOTO: Gabi Böttcher
Lichterfeld. Nur noch wenige Hundert Meter sind vom Parkplatz am Pförtnerhaus des Besucherbergwerkes F 60 auf sandiger Piste in Richtung Bergheider See zu überwinden. Dann öffnet sich der Blick auf das anthrazitfarbene Asphaltband, das sich bis zum künftigen Hafen hinunter zieht. Gabriela Böttcher

Gemeinsam mit dem Lichterfeld-Schacksdorfer Bürgermeister Ditmar Gurk überzeugten sich Amtsdirektor Gottfried Richter und Michael Kerger von der Bauverwaltung im Amt Kleine Elster in dieser Woche vom Baufortschritt an der Infrastruktur am Bergheider See. Zeit für ein paar Worte mit Vorarbeiter Andreas Poppe und seinem Kollegen Volkmar Müller von der Strabag. Mitte voriger Woche haben sie mit den Arbeiten begonnen. Etwa 1350 Meter Straße in einer Breite von 5,50 Meter stehen vor der Fertigstellung. Ein Kreisel bietet den Anknüpfungspunkt für die Abfahrt in die geplante Ferienhaussiedlung. Von den zwei, ebenfalls bereits angelegten Parkplätzen öffnet sich der Blick hinab auf den Bergheider See. Im Hafenbecken ist eine Wendeschleife sowie die Asphaltschicht der Slipanlage zu erkennen, die sich bis zum See hinunter erstreckt. "Die Straßenbeleuchtung wird noch in diesem Jahr fertig. Trink- und Abwasserleitungen werden 2018 verlegt", informiert Amtsdirektor Gottfried Richter. Für einen ersten Teil des Ferienhausgebietes stünde man in den Verkaufsverhandlungen.

Bis zum 1. September seien seit dem Jahr 2015 insgesamt rund zwei Millionen Euro in die Erschließung des Bergheider Sees investiert worden. "Eine Million Euro kommen im laufenden Jahr noch hinzu", erklärt der Amtsdirektor. Und bis zum Jahr 2020 werden noch einmal 3,5 Millionen Euro in die Entwicklung einer touristischen Basis-Infrastruktur gesteckt. Nicht von ungefähr hatte ob dieser kontinuierlichen Entwicklung der Vorstand des Zweckverbandes Lausitzer Seenland Ende Juni erstmals am Bergheider See getagt.