Das geschieht auf einer Länge von jeweils 170 Metern und einer Höhe von 55 Zentimetern. Die Zugänge werden an die neuen Bahnsteighöhen angepasst.

Was den Komfort für Reisende deutlich steigern dürfte: "Zum neuen Bahnsteig 2 wird eine Personenüberführung mit Treppenanlagen sowie auf jedem Bahnsteig einem Personenaufzug hergestellt", erklärt Gisbert Gahler. Das vorhandene Bahnsteigdach auf dem Bahnsteig 1 bleibe bestehen, auf dem Bahnsteig 2 werden Wetterschutzhäuser aufgestellt. Die Anlagen für die Beleuchtung werden auf dem Bahnsteig 1 angepasst und auf dem Bahnsteig 2 wird eine neue Beleuchtungsanlage errichtet. Außerdem erhalten die Bahnsteige eine neue Wegeleitung sowie Ausstattungselemente.

Einer, der sich neben den täglichen Bahnkunden besonders über diese Maßnahmen freut, ist der private Bahnunternehmer Torsten Ratke. Er hat das Finsterwalder Bahnhofsgebäude käuflich erworben und will es als Tor zur Sängerstadt entwickeln. Die jetzt laufenden Arbeiten, die auch zur Barrierefreiheit führen, sind dabei natürlich sehr von Vorteil. Im Detail will sich der Unternehmer gegenwärtig jedoch nicht zu seinen Plänen äußern. Mit Bedauern hat Torsten Ratke vor wenigen Tagen die letzten Servicekräfte am Bahnhof verabschiedet. Es gab für sie eine extra komponierte Strophe des Finsterwalder Sängerliedes und Blumengrüße.