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Auf der Suche nach gemeinsamer Sportförderbasis

Finsterwalde. Neben der kreislichen Sportförderrichtlinie gibt es in jeder Stadt und jedem Amt zusätzlich eine eigene Sportförderrichtlinie. Diese sind sehr unterschiedlich. pm/blu

Daher gibt es auch immer wieder Kritik von Vereinen, dass sie unterschiedlich behandelt werden. "Gibt es die Möglichkeit, vielleicht eine Mustersportförderrichtlinie zu entwickeln und den Kommunen als Orientierungshilfe an die Hand zu geben?" Diese Frage stellte sich der Vorsitzende des Kreissportbundes Elbe-Elster, Detlev Leissner, und hat jetzt mit dem Sammeln von Informationen in verschiedenen Städten und bei betroffenen Vereinen begonnen.

Den Anfang machte er in Falkenberg und ließ sich vom dortigen Bürgermeister Herold Quick die Vereinsförderung vorstellen. Was bringt die Übernahme von Betriebskosten für Vereinssportanlagen oder ist eine direkte feste finanzielle Förderung sinnvoller? Wie werden bei den Mitgliederzahlen die Kinder und Jugendlichen berücksichtigt? Diese und viele weitere Fragen sollen am Ende der Informationstour beantwortet worden sein. "In welcher Form wir das Ergebnis umsetzen werden", so Detlev Leissner, "werden wir dann entscheiden. Mir schwebt dazu eine Diskussionsveranstaltung mit Bürgermeistern, Amtsdirektoren und Vereinsvertretern vor. Es gibt nach dem 24. September einige neue Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, andere stehen vor einer weiteren Amtszeit. Damit der Sport auch in der Zukunft entsprechend gefördert wird, erscheint mir eine solche Runde nicht nur zum Kennenlernen, sondern auch um möglichst eine gemeinsame Basis zu finden, sinnvoll."