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| 02:35 Uhr

Auf der Schiene von der Landesausstellung zum Besucherbergwerk

Doberlug-Kirchhain. Touristische Vernetzungen während der Landesausstellung werden mit einer direkten Bahnverbindung von Doberlug-Kirchhain über Finsterwalde nach Lichterfeld greifbar. "Allerdings aus Kostengründen nur an den Wochenenden. leh

Die angedachte tägliche Verbindung wäre zu teuer geworden", erklärte Bürgermeister Bodo Broszinski (FDP) am Dienstagabend vor dem Haupt- und Finanzausschuss der Kloster- und Gerberstadt.

Die Finanzierung der Trassenkosten vom 1. Juni bis 31. Oktober wollen sich die Städte Doberlug-Kirchhain und Finsterwalde sowie das Amt Kleine Elster im Kommunalverbund Sängerstadtregion teilen. Auf jeden Haushalt kämen 2000 Euro zu.

Die Befahrbarkeit der Strecke sichert das Eisenbahninfrastrukturunternehmen Torsten Ratke Officeconsult ab. Gefahren wird mit Triebwagen des Lausitzer Dampflokclubs. Das geplante Fahrzeug bietet Platz für 40 Personen. Bei Bedarf kann die Zahl verdoppelt werden.

Die Abfahrtszeiten der damit auf einer Teilstrecke wiederbelebten Zschipkau-Finsterwalder Eisenbahn stehen schon fest: sonntags 11 Uhr ab Finsterwalde nach Doberlug-Kirchhain; 11.20 Uhr ab Doberlug-Kirchhain nach Lichterfeld; 15.30 Uhr ab Lichterfeld nach Doberlug-Kirchhain und 16.50 Uhr ab Doberlug-Kirchhain nach Finsterwalde. Haltepunkte sind auch Finsterwalde, Massen und Schacksdorf.

Mit diesem kostenpflichtigen Angebot - Fahrkarten gibt es im Zug - werden die Landesausstellung "Preußen und Sachsen. Szenen einer Nachbarschaft" in Doberlug-Kirchhain mit der Partnerausstellung "Paul Gerhardt. Leben, Lieder, Legenden" im Kreismuseum Finsterwalde verbunden. Zusätzliche Besucher erhofft man sich auch am Besucherbergwerk F 60. Denn: Anschlusszeiten von und nach Berlin mit dem R3 sind berücksichtigt.