ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 18:29 Uhr

Finsterwalde
Auf dem Ziffernblatt die Sänger

Schüler-Praktikantin Cora Fiona Philipp (l.), Neuntklässlerin an der Oscar-Kjellberg-Oberschule, und Clarissa Leese, seit Montag neu im Team der Wirtschaftsförderung der Stadt Finsterwalde, präsentieren gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Vereins SängerstadtRegion Torsten Drescher und Veit Klaue, Leiter der Tourist-Information, einen neuen Geschenkartikel: eine original Schallplatte als Funkuhr. Verkaufsstart ist Anfang November.
Schüler-Praktikantin Cora Fiona Philipp (l.), Neuntklässlerin an der Oscar-Kjellberg-Oberschule, und Clarissa Leese, seit Montag neu im Team der Wirtschaftsförderung der Stadt Finsterwalde, präsentieren gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Vereins SängerstadtRegion Torsten Drescher und Veit Klaue, Leiter der Tourist-Information, einen neuen Geschenkartikel: eine original Schallplatte als Funkuhr. Verkaufsstart ist Anfang November. FOTO: Gabi Böttcher
Finsterwalde. Verein heißt jetzt „SängerstadtRegion“, bestätigt Vereinsspitze und stellt neues Souvenir vor. Von Gabi Böttcher

Der Sängerstadtmarketingverein hat sich in seiner Jahreshauptversammlung einen neuen, knackigeren Namen geben. Seit voriger Woche tragen Briefköpfe und sonstige Schriftstücke bereits den Namen SängerstadtRegion e.V. Damit schlug er die weiteren Vorschläge „Marketingverein der Sängerstadtregion“ und Marketingverein der Sängerstadtregion – Wo die Kleine Elster fließt“. Der in seinem Amt bestätigte Vereinsvorsitzende Torsten Drescher: „Die Namensänderung ist ein erstes Ergebnis aus dem Leitbildprozess, der im vorigen Jahr realisiert wurde. Ziel ist eine bessere Identifikation mit der Region.“ Nächster Schritt werde die Entwicklung einer neuen Wort-Bild-Marke und die Modernisierung des Internetauftrittes sein. Das Ergebnis solle den Vereinsmitgliedern im Frühjahr kommenden Jahres vorgestellt werden. Das Leitbild mit Leben erfüllen – das wollen die Vereinsmitglieder mit vielfältigen Aktivitäten. 2019 – im Jahr der Sängerfest-Pause – wird der Fokus am Tag der Städtebauförderung im Mai und am Tag des offenen Denkmals im September auf das Jubiläum „100 Jahre Bauhaus“ gelegt. Die Stadtführer werden für thematische Führungen fit gemacht, die das ganze Jahr hindurch angeboten werden. Entwickelt wird die Idee von einem Open-air-Kino im Schloss. „Wir sehen uns als Partner für die Vermarktung der super Angebote, die es auf dem Gebiet der Kultur in der Region gibt, und als Mittler zwischen den Akteuren“, sagt der Geschäftsstellenleiter des Vereins, Veit Klaue. Er nennt als Beispiele das Graun-Festival und den 2019 wieder in Finsterwalde stattfindenden Biermarkt.

Eine weiter gewachsene Inanspruchnahme der Tourist-Info am Markt wird mit dem Blick auf gestiegenen Besucherzahlen deutlich. „Hatte wir noch 2015 durchschnittlich vier bis sechs Besucher in der Stunde, so sind es jetzt elf“, resümiert Veit Klaue. Einen absoluten Ausreißer hat es Montag vor dem diesjährigen Sängerfest gegeben. Da kamen die Mitarbeiter mit ihrer Strichliste kaum hinterher. Mehr als 400 Gäste schauten an diesem Tag in die Finsterwalder Informationszentrale für Touristen. Durchschnittlich sind es um die 90 am Tag.

Die jüngste Jahreshauptversammlung des Vereins hatte mit einer Schweigeminute für den viel zu früh verstorbenen Schatzmeister Reinhard Scholz begonnen. Seine Aufgabe hat nunmehr Andy Hoffmann, Geschäftsführer der Stadtwerke Finsterwalde, übernommen. Ebenfalls einstimmig waren der bisherige Vorsitzende Torsten Drescher, sein Stellvertreter René Junker und Schriftführer Sebastian Loos wiedergewählt worden. Als Beisitzer gehören zum Vorstand: Bodo Broszinski, Bürgermeister in Doberlug-Kirchhain, Thomas Rimpel von der gleichnamigen Werbeagentur, René Stolpe für die Sparkasse Elbe-Elster, Sten Seliger von der Medizintechnik & Sanitätshaus Kröger GmbH und Jochen Breitkreuz als Abgesandter des MCE Männerchor Einigkeit e.V.

Mit einem neuen Produkt wartet der Verein ab November in der Tourist-Info auf. Es handelt sich um eine Funkuhr, die das Motiv der Finsterwalder Sänger aufgreift und aus einer ausgedienten Schallplatte gefertigt wird. Der Prototyp, der der RUNDSCHAU zu Wochenbeginn präsentiert wird, verfügt neben den Sängern am Kopf des Schallplatten-Uhr-Tellers den mittels Lasertechnik eingeschnittenen Schriftzug „Wir sind die Sänger“. Auf Wunsch können hier auch andere Schriftzüge eingearbeitet werden. „In der Einführungszeit bis Ende des Jahres kostetet die Uhr 49,90 Euro, danach wird sie für 54,90 Euro verkauft“, so Veit Klaue. Neben den bekannten Souvenirs wie dem Stimmöl, den Kühlschrankmagneten, der Schokolade und den Postkarten soll die Uhr zu einem neuen Renner in der Tourist-Info werden.