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Feuer in Finsterwalde
Zwei Männer angeklagt: Brand gelegt in Finsterwalde

Wo einst das Haus der Freundschaft in Finsterwalde stand, künden heute Ruinen von dem verheerenden Brand in der Nacht zum 15. September 2017.
Wo einst das Haus der Freundschaft in Finsterwalde stand, künden heute Ruinen von dem verheerenden Brand in der Nacht zum 15. September 2017. FOTO: Gabi Böttcher / LR
Finsterwalde. Gegen zwei Tatverdächtige im Falle des Brandes im ehemaligen Haus der Freundschaft in Finsterwalde ist Anklage erhoben worden. Die zwei Männer haben sich vor dem Jugendschöffengericht in Bad Liebenwerda zu verantworten.

Um 1.57 Uhr in der Nacht zum Freitag, 15. September 2017, sind die Finsterwalder Feuerwehrleute als erste zum Großbrand des ehemaligen Hauses der Freundschaft gerufen worden. Zu retten war so gut wie nichts mehr. Heute künden Ruinen von dem verheerenden Brand in der Sonnewalder Straße. Schnell war Tatverdacht gegen einen damals 28-Jährigen aufgekommen, der in der Nähe des Brandortes angetroffen worden war. Hatte sich der Verdacht zunächst nicht erhärten lassen, stellte sich der Mann am Sonntagabend nach dem Brand und legte laut Polizei ein umfassendes Geständnis ab. Jetzt informiert die Staatsanwaltschaft in Cottbus: Es ist Anklage wegen Brandstiftung gegen zwei Tatverdächtige erhoben worden. Oberstaatsanwalt Horst Nothbaum verweist jedoch an das Jugendschöffengericht in Bad Liebenwerda, das jetzt zuständig sei. Gerichtsdirektor Uwe Oldenburg bestätigt den Eingang der Anklage. Da einer der Männer gerade 18 Jahre alt geworden sei, verhandle das Jugendschöffengericht. Ein Hauptverhandlungstermin stehe jedoch derzeit noch nicht fest.

(gb)