| 18:11 Uhr

Bürgermeisterwahl
Amtsinhaber siegen in Vetschau und Doberlug-Kirchhain

Bürgermeisterstichwahl in Doberlug-Kirchhain - hier Wahlbezirk 6 Berg-Grundschule. Gerda Bielig (83) bei der Stimmabgabe; rechts: Wahlvorstand Bettina Liebeheim.
Bürgermeisterstichwahl in Doberlug-Kirchhain - hier Wahlbezirk 6 Berg-Grundschule. Gerda Bielig (83) bei der Stimmabgabe; rechts: Wahlvorstand Bettina Liebeheim. FOTO: Heike Lehmann
Doberlug-Kirchhain/Vetschau. In zwei Lausitzer Städten sind am Abend die Bürgermeister gewählt worden. Beide Ergebnisse sind knapp. Am Ende setzten sich in Doberlug-Kirchhain und Vetschau aber doch die bisherigen Amtsinhaber durch. Von Bodo Baumert

In Doberlug-Kirchhain hatte sich nach dem ersten Wahlgang eine Allianz gegen Amtsinhaber Bodo Broszinski (FDP) gebildet. Beide unterlegenen Kandidaten der ersten Wahlrunde gaben eine Wahlempfehlung für den Herausforderer Sebastian Rudolph (CDU). Dennoch setzte sich Broszinski an der Wahlurne durch. Mit 54,4 Prozent lag er am Ende knapp vorn. 2393 Bürger hatten für ihn gestimmt, 2009 für Herausforderer Rudolph. Die Wahlbeteiligung lag bei 59,2 Prozent.

Noch enger war das Rennen In Vetschau. Herausforderer Uwe Jeschke (SPD) war mit dem Wahlspruch angetreten: „Ich will Sachen verändern.“ Fast hätte er damit Erfolg gehabt. Zwischenzeitlich trennten die beiden nur wenige Stimmen. Nach Auszählen aller 18 Stimmbezirke lag am Abend dann allerdings Amtsinhaber Bengt Kanzler (CDU) vorn. 51,7 Prozent für Kanzler standen am Ende als vorläufiges Endergebnis. Die Wahlbeteiligung lag bei 51,8 Prozent.

Der erste Wahlgang hatte zeitgleich mit der Bundestagswahl am 24. September stattgefunden. In beiden Kommunen hatte sich dabei aber kein Kandidat mit der nötigen Mehrheit durchsetzen können. Amtsinhaber Bodo Broszinski bekam in Doberlug-Kirchhain mit 45,7 Prozent die meisten Stimmen, aber nicht die notwendige absolute Mehrheit. Sebastian Rudolph kam mit 27,6 Prozent auf Platz zwei von vier Bewerbern. In Vetschau hatte Amtsinhaber Bengt Kanzler (parteilos) 45,9 Prozent der Stimmen geholt. Auf Uwe Jeschke (SPD) entfielen 36,8 Prozent, auf Stefan Schön (Grüne) 17,4 Prozent.