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Amt Kleine Elster und Schipkau blicken über die Kreisgrenze

Schipkau/Massen. Die Ortsvorsteher der Gemeinde Schipkau und der Amtsausschuss Kleine Elster haben sich kürzlich in Schipkau zu einem ersten Informationsaustausch über die geplante Verwaltungsstrukturreform getroffen. Beide Partner waren sich einig, dass die Selbstständigkeit der Gemeinden so lange wie möglich erhalten bleiben muss, heißt es in einer Pressemitteilung. pm/leh

Es wurden mögliche Varianten zukünftiger gemeinsamer Strukturen beraten.

"Gemeinsam mit unseren Schipkauer Kollegen sind wir der Ansicht, dass die Strukturreform überflüssig und kontraproduktiv ist", so Amtsdirektor Gottfried Richter. "Sie greift in gut funktionierende Verwaltungsstrukturen ein und verringert die politische Mitbestimmung an der Basis." Schipkaus Bürgermeister Klaus Prietzel (CDU). "Kommunale Zusammenarbeit ist besser als angeordnete Zwangsfusionen".

Der Landtag fordert von der Landesregierung bis Weihnachten ein Gesetz mit Strukturvarianten für die kommunale Ebene. Das wollen Amt Kleine Elster und Schipkau abwarten und danach die weitere Zusammenarbeit konkreter sondieren. Ziel seien Verwaltungsstrukturen, die den kleinteiligen Orten passen und das basisdemokratische Wirken der Gemeindevertretungen sichern, so Amtsdirektor Gottfried Richter.