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| 19:13 Uhr

Rückersdorf
Amt Elsterland sagt seinen Feuerwehren Danke

Beim Sommerfest wurden besonders geehrt: Yvonne Müller, René Kunze, Andreas Walther, Peggy Krebs (2. bis 5. v.l.) und Stefanie Krause (nicht im Bild). Den Dank übermittelten Amtsdirektor Andreas Dommaschk (l.) und Amtsbrandmeister Christian Passin (r.).
Beim Sommerfest wurden besonders geehrt: Yvonne Müller, René Kunze, Andreas Walther, Peggy Krebs (2. bis 5. v.l.) und Stefanie Krause (nicht im Bild). Den Dank übermittelten Amtsdirektor Andreas Dommaschk (l.) und Amtsbrandmeister Christian Passin (r.). FOTO: Heike Lehmann
Rückersdorf. Traditionelles Sommerfest fand in Rückersdorf statt. Von Heike Lehmann

Die Freiwilligen Feuerwehren des Amtes Elsterland haben in diesem Jahr bereits 107 Einsätze hinter sich, darunter auch „schwierige und gefährliche Einsätze“, wie Amtsbrandmeister Christian Passin am Freitagabend beim Sommerfest betont hat. Einsatzkräfte des Amtes waren unter anderem bei den Großbränden in Treuenbrietzen, Senftenberg, Schönewalde, Lieberoser Heide und an der ehemaligen Lausitzkaserne dabei. „Ich bin froh, dass alle wieder gesund zu Hause sind“, so Passin. 18 Kleinbrände, sechs Gebäudebrände, zwölf Waldbrände, acht Verkehrsunfälle und weitere technische Hilfeleistungen haben die Wehren bisher in Atem gehalten, zählte Amtsdirektor Andreas Dommaschk auf.

Das haben selbst die Jüngsten in Rückersdorf mitbekommen, so oft sind die Feuerwehren schon mit Sirene durchs Dorf gebraust. Kinder der Kita Häschengrube haben zu Beginn des Sommerfestes ein kleines Programm beigesteuert. Als Festgäste habe man  in diesem Jahr vor allem Vereine geladen, betonte der Amtsdirektor. Aber auch die beiden Landtagsabgeordneten Barbara Hackenschmidt (SPD) und Diana Bader (Linke) sowie offizielle Vertreter aus Finsterwalde und Doberlug-Kirchhain sowie dem Amt Elsterland waren der Einladung gefolgt.

Andreas Dommaschk fasste kurz die wichtigsten Projekte und Investitionen, die im Amt umgesetzt werden, zusammen. Die Sanierung der Grundschule Rückersdorf bereite Sorgen, weil mittlerweile „eine stattliche Bausumme zusammengekommen“ sei und man seit fast vier Jahren um Fördermittel ringe. „Im Januar/Februar wissen wir hoffentlich mehr“, so Dommaschk. Einen Sondertopf habe man indes für die Außenanlagen an der Schule aufgetan. Die Arbeiten werden 2018/2019 ausgeführt. In der Schönborner Kita ist der neue Schlaf- und  Bewegungsraum in Besitz genommen worden. 490 000 Euro hat der Anbau zur Kapazitätserweiterung gekostet. Ende des Jahres sollen die Arbeiten am letzten Bauabschnitt zur Erneuerung der Ortsdurchfahrt L60 abgeschlossen werden. Die Gemeinde ist mit ihrem Anteil für Gehwege mit im Boot. „Nach neun Jahren ist die Ortsdurchfahrt dann endlich fertig“, sagte Dommaschk. In Rückersdorf konnte indes die alte Kita abgerissen werden, eine Aktiv- und Erholungsfläche werde dort entstehen. Für den Umbau von Bushaltestellen haben Oppelhain 58 000 Euro, Friedersdorf 42 000 Euro und Rückersdorf 40 000 Euro aufbringen müssen. „Der Landkreis hat dabei aber mit 110 000 Euro unterstützt“, räumte Dommaschk ein. Einen Seitenhieb auf die aus seiner Sicht zu hohe Kreisumlage konnte er sich nicht verkneifen. Auch für die Straßenbeleuchtung in Rückersdorf stehen 76.000 Euro zur Verfügung. In Oppelhain hat sich die Gemeinde beim überraschenden Straßenbau durch den Landesbetrieb eingeklinkt und erneuert Gehwege für 50 000 Euro. In Tröbitz fließt Geld in neue Pumpen fürs Erlebnisbad, in die Straßenbeleuchtung und den Abriss des alten Gemeindehauses. In Schilda wurde eine Wohnung saniert und in Drößig für 100 000 Euro die alte Kita. Letzteres wird mit 60 000 Euro gefördert. 

Ein spezieller Dank ging an Stefanie Krause, Peggy Krebs, Andreas Walther und René Kunze, die sich in ihren Ortswehren für den Feuerwehrnachwuchs engagieren, und an Yvonne Müller, die sich Anfang August als Cheforganisatorin des Lanz Bulldog Treffens in Lindena Anerkennung verschafft hat.