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| 01:06 Uhr

Am 3. Oktober: Beim Prinzen Preise wie zu DDR-Zeiten

SONNEWALDE.. Wer viele Fragen stellt, bekommt auch viele Antworten. Doch bei einer Frage waren sich alle Sonnewalder einig: „Es ist schön, dass wir wieder eine Gaststätte haben, in der man richtig gut und zu sehr moderaten Preisen essen kann.

“ Gemeint ist dabei das Gasthaus „Prinz von Preußen“ , das Erhard Zillmann seit Jahresbeginn gepachtet hat. Der Mann kennt sich aus in der Branche, ist er doch schon seit 1976 in der Gastronomie tätig, und obwohl kein gebürtiger Sonnewalder, eroberte er die Herzen im Sturm. Liebe geht halt auch immer ein bisschen durch den Magen, und neben der Liebe zu seiner Frau gehört die Liebe zum Kochen zu den ganz großen Leidenschaften des umtriebigen Wirtes.
Und warum heißt die Gaststätte „Prinz von Preußen“ als Name? „Sie soll früher schon einmal diesen Namen getragen haben“ , will der Gastwirt herausgefunden haben. „Außerdem soll ein Prinz hier mal übernachtet haben. Der Hauptgrund war aber, dass mir der Name Stadtklause, so wie die Gaststätte vorher hieß, einfach zu beliebig war.“ Und für Beliebigkeit ist Erhard Zillmann nun gar nicht zu begeistern. Er möchte den Besuch im Prinzen zu einem Erlebnis machen, und dafür lässt er sich jede Menge einfallen. So gibt es am Dienstag von 18 bis 21 Uhr einen Würfelabend. Wer dreimal eine Eins gewürfelt hat - bei drei Versuchen - muss für sein Essen nicht einen Cent bezahlen. Oder mittwochs und donnerstags gibt es am Abend ein Drei-Gänge-Menü nach freier Wahl schon für fünf Euro. „Demnächst schwebt mir ein Los-Sonntag vor. Von der Tasse Kaffee bis zur Zwei-Personen-Reise ins Zittauer Gebirge wird dann jede Menge im Lostopf liegen. Den Ort, wohin die Reise gehen wird, habe ich mir neulich schon mal angesehen“ , macht der Wirt neugierig. Und am 3. Oktober wird es ganz verrückt. Preise wie zu DDR-Zeiten stehen dann in der Getränke- und Speisekarte: Ein Bier für 48 Cent oder eine Bockwurst mit Brot für 80 Cent.