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| 15:09 Uhr

Publikumsmagnet
Alwines Hoffest lockt Hunderte nach Schacksdorf

 Ein überfüllter Alwine-Hof schon am frühen Abend.
Ein überfüllter Alwine-Hof schon am frühen Abend. FOTO: Jürgen Weser
Schacksdorf. Tolle Atmosphäre für Livemusik, Kunst und Miteinander beim 5. Sommerfest. Von Jürgen Weser

Manche Events müssen nicht groß angekündigt werden. Der Ruf eilt ihnen von allein voraus. Dazu gehört das Sommerfest auf Alwines Hof in Schacksdorf von Beginn an. In den Jahren zwischen den Sängerfesten privat organisiert, lockte das Fest am Sonnabend zum 5. Mal mindestens vierhundert Gäste in die Dorfstraße auf den geschichtsträchtigen Hof.

Schon am frühen Abend, hatte Eigentümer Erhard Meissner gezählt, war der Hof mit 300 Besuchern gefüllt. Bereits am Nachmittag hatte Gästeführer Harald Schneider aus Staupitz eine geführte Radtour zu Alwine gelenkt.  Spätankommende durften am Abend nicht mehr auf einen Sitzplatz hoffen.

Die Band „Marble Cake“ um Chris Poller und Marlene Meissner hatten auch diesmal für tolle musikalische Umrahmung gesorgt. „Marble Cake“ selbst und Bands wie „Daily Routine“ und „The Watts“ sorgten für beste Stimmung wie auch „The Vokal Pickup’s“ mit tollem Gesang. Außerdem will das Sommerfest Talente aus der Region auf die Bühne locken. Die Chance nutzte auch Anne Posner aus Zürchel, um sich neben den Instrumentalprofis von „Marble Cake“ mit ihrem Gesang zu präsentieren.

Es wurde eine lange Nacht in Schacksdorf. Neben den musealen Entdeckungen dörflichen Lebens und der Geschichte des Hofes gab es eine künstlerische Neuentdeckung. Sylke Köster aus Finsterwalde-Nehesdorf zeigte, dass sie mit ihren Keramikprodukten eine neue Facette künstlerischen Schaffens präsentieren kann. Sie habe aus ihrem Hobby seit reichlich zwei Jahren eine ernsthafte künstlerische Arbeit gemacht, verriet sie. Vom Alwine Hof ist sie total begeistert. „Hier passen meine Arbeiten wunderbar hin“, schwärmte sie und war froh, dass der Kontakt zustande kam.

 Ein überfüllter Alwine-Hof schon am frühen Abend.
Ein überfüllter Alwine-Hof schon am frühen Abend. FOTO: Jürgen Weser