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| 13:45 Uhr

Vor 100 Jahren
Als es noch Senatoren in Finsterwalde gab

Finsterwalde. 2. Mai 1918. In der letzten Stadtverordnetenversammlung in Finsterwalde hatte deren Vorsteher Schaefer den Vorschlag unterbreitet, den Titel Senator für die ehrenamtlichen Mitglieder des Magistrats abzuschaffen.

Die Kleinstadt Finsterwalde hielt zu diesem Zeitpunkt als letzte brandenburgische Stadt nach wie vor an dieser alten Bezeichnung fest. Dies führte gelegentlich zu Nachfragen anderer Institutionen in der dortigen Verwaltung.

In der Versammlung vom 1. Mai des Jahres 1918 wurde der Paragraf 1 des Ortsstatuts dann doch geändert. Der Magistrat bestand nun aus einem Bürgermeister, einem Beigeordneten und fünf Stadträten statt Senatoren. Diese unbezahlten Ämter, vergleichbar mit heutigen Dezernenten, übernahmen oftmals vermögende Bürger.

(owr)