Zunächst hatten die Plessaer das Spiel endgültig entschieden. Sieben Partien gab es im Achtelfinale. Im Spiel der beiden Kreisligisten Prösen I gegen Falkenberg II setzten sich die Gäste durch. Zweimal konnte Prösen die Führung der Gäste ausgleichen, doch nach dem 3:2 für Falkenberg II ließen sich die Gäste das Weiterkommen nicht mehr nehmen.
In drei weiteren Spielen mit Kreisligabeteiligung konnte der Gastgeber als Vertreter der 1. Kreisklasse nicht zum Erfolg kommen und schied jeweils aus. Am längsten ließ die Entscheidung in Sonnewalde auf sich warten. Zweimal hatte Gutsche seine Elf von Sonnewalde II in Führung gebracht. Zunächst schnell in der 2. Minute und dann noch einmal in der 30. Minute. Aber Biehla I steckte den 0:1-Rückstand schnell weg und glich in der 4. Minute zum 1:1 aus. Auch den 1:2-Rückstand holten die Gäste bald auf, glichen in der 40. Minute zum 2:2-Pausenstand aus. Insgesamt war damit der Torsegen erschöpft. In dem ausgeglichen und verteilten Spiel war, wie aus Sonnewalde zu hören war, das 2:2 nach 90 Minuten ein korrektes Resultat.
Torlos verlief auch die Verlängerung, und nun musste das Strafstoßschießen die Entscheidung bringen. Drei Sonnewalder trafen, von den Gästen aus Biehla brachten vier den Ball im Tor unter. Sie sind damit weiter im Pokal dabei: 4:3-Sieger vom Straftstoßpunkt und insgesamt mit 6:5 erfolgreich.
Oppelhain unterlag Gräfendorf 0:3, war nach 30 Minuten durch einen Sonntagsschuss 0:1 in Rückstand geraten. Nach 72 Minuten dann mit dem 2:0 eine Vorentscheidung, wieder war es ein sehenswerter Schuss. Gräfendorf präsentierte sich als spielerisch bessere Mannschaft, schaffte zehn Minuten vor Schluss noch das 3:0, während beim Gastgeber doch ein wenig die Kräfte nachließen.
Weshalb Lichterfeld in der Kreisliga im oberen Drittel eine gute Position hat, bewies die Mannschaft auch im Pokalauswärtsspiel in Kraupa. Schnell führte Lichterfeld nach Toren in der 5. und 15. Minute 2:0 und legte kurz vor dem Halbzeitpfiff das 3:0 nach. Damit war das Spiel praktisch entschieden. Drei Tore ließ Lichterfeld in der zweiten Halbzeit folgen. Alle drei Treffer wurden durch Foulelfmeter erzielt. Lichterfeld also mit einem 6:0-Erfolg der deutlichste Sieger in den Pokalspielen des Wochenendes.
Nach den Kreisligisten Elsterwerda und Schönewalde setzte sich auch die zweite Mannschaft des FC Bad Liebenwerda gegen Schlieben II durch. Schon nach sechs Minuten stand es 1:0 für den Gastgeber, der bis zur Pause, wie vom Gastgeber zu hören war, durchaus höher führen konnte. Aber auch die Gäste aus Schlieben hatten Möglichkeiten, wurden dann in den zweiten 45 Minuten stärker, konnten aber am Weiterkommen der Bad Liebenwerdaer nichts mehr ändern.
Von einem dem Spielverlauf gerecht werdenden 0:0 nach 90 Minuten war aus Lugau die Rede, wo Kolochau zu Gast war. Als Kolochau dann in der Verlängerung nach 110 Minuten zum Führungstor kam, spielte Lugau „Alles oder Nichts“ . Nach 117 Minuten war dann der Sieg der Gäste perfekt, Kolochau schaffte das 2:0, präsentierte sich clever.
Lugau musste vier Stammspieler ersetzen, dennoch hatten auch die Gastgeber die Chance zum Weiterkommen. Starke Abwehrreihen prägten den Spielverlauf, was auch mit dem 0:0 noch bis zur zweiten Halbzeit der Verlängerung zum Ausdruck kam. Am Ende hatten beide Mannschaften nur noch zehn Spieler auf dem Platz - nach Rot für Lugau und Gelb-Rot für Kolochau.
Wohl setzte sich Kröbeln I gegen Biehla II am Ende zahlenmäßig klar mit 4:1 durch, aber dennoch war es ein hartes Stück Arbeit. Die Entscheidung wurde erst in der zweiten Hälfte der zweiten Halbzeit perfekt. Ausgeglichen waren die ersten 45 Minuten verlaufen. Rico Bormann hatte den Gastgeber nach 44 Minuten mit 1:0 in Führung gebracht.
Nach der Pause schafften die Gäste aus Biehla in der 60. Minute den Ausgleich. Nun wurde Kröbeln zunehmend stärker und konnte das Spiel überlegen gestalten, hatte ein Plus in den Spielanteilen und auch bei den Chancen. Nach 70 Minuten war es Marco Kaube, der mit einem sehenswerten Treffer Kröbeln in Führung brachte.
Als Marco Kaube dann zwölf Minuten vor dem Abpfiff im Strafraum gefoult wurde, verwandelte Matthias Opitz den Elfer zum 3:1. Rico Bormann stellte mit dem 4:1 in der 85. Minute den Endstand her. Damit haben sieben Mannschaften das Viertelfinale erreicht.