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Aktionsbündnis will reden beim Sommerfest

Finsterwalde. Das Aktionsbündnis für Menschlichkeit und Toleranz, vor einigen Jahren bereits aktiv, hat sich angesichts des zunehmenden Aufkommens rechter Kundgebungen in Finsterwalde erneut zusammengefunden. Wie in einer Pressemitteilung informiert wird, trafen sich Bürger der Stadt und Vertreter demokratischer Einrichtungen, von Vereinen, Verbänden und der Kirche. red/gb

Vor fast zehn Jahren hatte sich das Bündnis gegründet, um mit Demonstrationen, Info-Veranstaltungen und Aufklärungsarbeit in Schulen und Einrichtungen gegen demokratiefeindliche Strömungen einzutreten.

Nun soll nach längerer Pause wieder Leben in die Arbeit des Aktionsbündnisses kommen. Ein neuer Sprecherrat mit Alexander Piske (31, Sonderpädagoge), Markus Melke (27, Jugendwart der evangelischen Gemeinde) und Paula Vogel (22, Pressereferentin) fand sich zusammen. Ziel sei es, gemeinsam mit den weiteren Akteuren eine Gegenstimme zu den Rednern zu bilden, die beispielsweise vom AfD-Kreisverband Elbe-Elster auf den Finsterwalder Markt geholt wurden. Ziel ist es, die Finsterwalder Bürger mit Sachargumenten zu informieren, aufzuklären und mit ihnen in den Dialog zu treten, um Präventionsarbeit hinsichtlich rechtsextremistischer Strömungen zu leisten. Dabei soll stets das "Für" Demokratie und Toleranz im Vordergrund stehen. Die Idee: Ein buntes Fest für alle Finsterwalderinnen und Finsterwalder, ganz gleich ob zurückgekehrt, zugereist oder schon immer dagewesen. Angestrebt wird, miteinander ins Gespräch zu kommen, einen schönen Sommertag zu verbringen.

Kontakt: fiwa-aktionsbuendnis@web.de melden.