(fc) Wissen Sie, liebe Leser, was ein „Hoptimist“ ist? Das ist eine Person, die daran glaubt, dass alles mit einem kühlen Bier besser wird! Sie ahnen, wer die Person sein könnte? Recht gehabt! Finsterwaldes Brauhaus-Braumeister Markus Klosterhoff.

Der „Vater des Hopfengartens“ am Finsterwalder Brauhaus hat zum zweiten Mal zum Hopfenfest geladen und Arbeit und Spaß vortrefflich verbunden. Viele Helfer haben am Sonntag die Dolden von den abgeschnittenen Schlingpflanzen gepflückt und am Ende stand fest: Der Ertrag des Vorjahres hat sich verdoppelt!

Dazu kommt die Ausbeute von den 50 Pflanzen, die im Frühjahr in einer Gemeinschaftsaktion mit pro agro an Hobbygärtner verschenkt wurden. Etwa 20 Prozent der Hobbygärtner haben die Dolden ins Brauhaus gebracht, etwa elf Kilogramm kamen zusammen. Insgesamt, so Markus Klosterhoff, wurden 30 Kilogramm Hopfen geerntet. Zwei Sude werden angesetzt, die in Summe etwa 2000 Liter Grüngehopftes ergeben. Das aus dem Finsterwalder Brauhaus-Garten soll auch hier ausgeschenkt werden, das gemeinsam mit der Agrarmarketing-Vereinigung initiierte Bier mit den Kleingärtnern soll beim Brandenburger Schlachtefest am 26. Oktober in Paaren/Glien zum ersten Mal aus dem Hahn fließen. Na, da bleibt nur: Wohl bekomm’s!