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| 18:15 Uhr

Experten kommen zu anderem Schluss
Schwarze Elster: Nun doch keine Bekalkung geplant

 Dieses Foto entstand am Sonntag gg. 14 Uhr am Zusammenfluss von Schwarzer Elster und dem Hammergraben unmittelbar hinter der Elstermühle Plessa. Auf dem Bild sind drei verschiedene Farbtöne zu erkennen. Was ist das für eine helle Flüssigkeit?  Eine exakte Antwort gibt es noch nicht.
Dieses Foto entstand am Sonntag gg. 14 Uhr am Zusammenfluss von Schwarzer Elster und dem Hammergraben unmittelbar hinter der Elstermühle Plessa. Auf dem Bild sind drei verschiedene Farbtöne zu erkennen. Was ist das für eine helle Flüssigkeit? Eine exakte Antwort gibt es noch nicht. FOTO: LR / Lutz Philipp
Plessa. Um die viel zu niedrigen ph-Werte der Schwarzen Elster –  ausgelöst von der Einleitung von Grundwasser im Zuge des Baus der Eugal-Erdgastrasse – möglichst schnell wieder zu verbessern, hatte Kurt Augustin, Referatsleiter Wasser und Boden im Umweltministerium, als Punkt zwei des sofortigen Maßnahmekataloges den Aufbau von Anlagen zur mobilen Bekalkung genannt. Von Frank Claus

„Die am Donnerstag andiskutierte  Einbringung von Kalk hat sich nach Rücksprache mit Fachingenieuren als nicht erfolgversprechend erwiesen“, teilte Dirk Gebhard, Ordnungsdezernent des Landkreises, am Montag mit. Ziel sei es nun, „noch in dieser Woche eine Konditionierungsanlage bei Plessa in Betrieb zu nehmen.“ Kleinteilige Maßnahmen, wie die Anstauung von Zuflussgräben, seien in Zusammenarbeit mit dem Gewässerunterhaltungsverband bereits umgesetzt worden. Unterdessen werde nach Erkenntnissen des Landkreises weiter Grundwasser gepumpt. Dirk Gebhard: „Das obliegt aber nicht unserer Kontrolle. Dafür sind das Landesbergamt und das Landesumweltamt zuständig.“ Eine Stellungnahme zu gegenwärtig laufenden Maßnahmen, um die tote Elster wieder zu beleben, war von dort am Montag nicht zu bekommen.