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| 02:42 Uhr

Zukunftswerkstatt führt ins Elbe-Elster im Jahr 2023

Herzberg. Nach Zukunftswerkstätten und Fachgesprächen sollen jetzt die Ergebnisse des Aktionsprogramms "Regionale Daseinsvorsorge – Moro Elbe-Elster" vorgestellt werden. Darauf aufbauend werden die Maßnahmen zur weiteren Umsetzung von Projekten und Netzwerken in einer Regionalstrategie der Daseinsvorsorge entwickelt, informiert Katrin Schiddrigkeit vom Projektteam. red/gb

Dazu begeben sich die Akteure des Moro-Programms in einer mobilen Zukunftswerkstatt am 26. April von 8.30 bis 17 Uhr auf virtuellem Wege in die Zukunft der Region, heißt es in einer Presseinformation. An ausgewählten Orten im Landkreis finden Präsentationen von Zukunftsvisionen der am Moro-Programm beteiligten Leitprojekte statt. Start- und Zielpunkt ist das Naturschutzzentrum Kleinrössen.

Die Veranstaltung führt die Teilnehmer gedanklich in das Jahr 2023 - das Jahr des 30-jährigen Bestehens des Landkreises Elbe-Elster. So solle für alle Akteure ein gemeinsames Bild vom zukünftigen Leben im Landkreis und des möglichen Wegs dorthin entstehen. Ausgehend von diesem "Blick aus der Zukunft" erarbeiten die Teilnehmer der mobilen Zukunftswerkstatt im zweiten Teil des Tages gemeinsam Möglichkeiten ihres zukünftigen Handelns im Hinblick auf die Daseinsvorsorge in der Region. Dabei ist die Eigenverantwortlichkeit der Akteure grundlegender Ansatz. Parallel dazu werden bisherige Ergebnisse und Thesen des Moro-Verfahrens Elbe-Elster in einem Fachforum vorgestellt. Über dieses Forum entsteht eine Rückkopplung zwischen den konkreten Schritten im Landkreis und der Planungsebene der Raumordnung, die dem Moro-Programm als Forschungsvorhaben des Bundes zugrunde liegt, erklärt Katrin Schiddrigkeit.

Zur Erinnerung: Seit dem Sommer 2012 läuft im Landkreis Elbe-Elster die Arbeit im Aktionsprogramm "Regionale Daseinsvorsorge - Moro Elbe-Elster". Im Austausch zwischen Politik, Verwaltung, Bürgern und externen Fachleuten haben sich Landkreis und Region intensiv mit Fragen und Lösungsmöglichkeiten auseinandergesetzt, wie die Daseinsvorsorge für die weniger und älter werdenden Menschen im Landkreis zukünftig gestaltet werden kann. Die Themen waren: Wasser und Abwasser, erneuerbare Energien, soziale Begegnungspunkte als "neue Anker", die medizinische Versorgung und Brandschutz.

Die Zukunftswerkstatt ist öffentlich. Um eine Anmeldung wird bis zum 22. April gebeten.

Kontakt: Moro-Projektmanagement, Telefon 03535 462648,

moro@lkee.de