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| 17:42 Uhr

Zu schwer: Drehleiter hilft bei Patiententransport

FOTO: (61724751)
Prösen. Kurz vor 12 Uhr ist der Rettungsdienst am Dienstag zu einem Einsatz nach Prösen (Elbe-Elster) gerufen worden. Da der Patient zu schwer und zudem weiter oben wohnt, haben die Sanitäter die Prösener Feuerwehr um Unterstützung gebeten. fc

Die wiederum entschied gegen 12.30 Uhr die Unterstützung der Elsterwerdaer Drehleiter anzufordern, um den Patienten sicher nach unten transportieren zu können. Mittels spezieller Rettungstrage, die am Drehleiterkorb befestigt werden kann, ist der Patient dann über den Balkon nach unten befördert worden.

Für Lutz Freudenberg, Lagedienstführer in der Leitstelle Lausitz und als Hauptbrandmeister selbst erfahrener Feuerwehrmann, keine ungewöhnliche Situation mehr. Solche Einsätze würden wie auch Türnotöffnungen zunehmen, sagt er. Dass dabei die Drehleiter zum Einsatz kommt, findet er richtig. "Mitunter müssen die Kameraden die Patienten schon sehr enge, steile Treppen nach unten tragen. Das ist für die Hilfebedürftigen und die Einsatzkräfte gefährlich", sagt er. Inzwischen seien alle Landkreise mit speziellen Schwerlastrettungswagen ausgestattet. Sowohl Körperfülle als auch Körpergewicht von Patienten würden mitunter den Transport im normalen Rettungswagen nicht erlauben.