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Zu den Sportstätten auf dem Holzhof und in Biehla bitte …

Dauerbrenner war in den vergangenen Jahren auch der Kunstrasenplatz. Wie stehen Sie zu beiden Sportstätten auf dem Holzhof und in Elsterwerda-Biehla? Anja Heinrich: Jede attraktive Sportstätte ist ein Gewinn für unsere Stadt, unsere Schulen, unser Vereinsleben, Bürger und Gäste! Michaela Jahn: Da, wo Vereine mit Leidenschaft hinter ihrem Sport stehen, entsteht Vereinskultur und Leben.

Das sehe ich in Biehla deutlich an der Nutzung und Pflege des Platzes durch den SV Preußen.

Der Tennisverein Elsterwerda sowie die Bundesliga-Kegler zeigen mir, dass Sportstätten in der Hand von Vereinen sehr erfolgreich, effektiv und kostenneutral für die Stadt betrieben werden können. Auf dem Holzhof hat durch den Kunstrasenplatz der Hockeyverein eine angemessene Spielfläche bekommen. Allerdings ist die Auslastung noch nicht da, wo sie sein könnte. Durch Vereinsneugründungen hat die Sportstätte Holzhof nun einen Hundeplatz (Hundesportverein Elbe-Elster) und seit diesem Jahr auch einmalig in Elbe-Elster einen Footballverein. Das Areal ist auf einem guten Weg, auch ohne den Biehlaer Fußball.

Andreas Franke: Die Stadtverordneten haben sich entschieden, diesen Kunstrasen für die Stadt anzulegen.

Wir haben als Kleinstadt jetzt zwei gute Sportplätze mit jeweils einer nicht sehr schönen Tribüne. Aufgabe der Stadt sollte es sein, dass beide Sportplätze zu bezahlbaren Bedingungen benutzt werden können und die Tribünen sicher und anschaulich sind.

Eckart Schmidtchen: Ich persönlich sehe die beiden Sportstätten als großen Pluspunkt für unsere Stadt. Für Familien ist es wichtig, dass den Kindern sportliche Aktivitäten geboten werden. Und zwar in dem Ort, in dem sie wohnen und nicht zehn Kilometer weiter. Wir sind in Elsterwerda glücklicherweise in der Lage, ein vielfältiges Vereinsleben anbieten zu können - auch mit hervorragenden Sportstätten. Gesundheit, sportliche Fitness - das ist doch etwas, was wir uns und für unsere Kinder wünschen. Dafür sollten wir gemeinsam die Rahmenbedingungen schaffen.

Werner Voigt: Beide Sportstätten habe ihre Berechtigung. Sie müssen nur konsequent genutzt werden.