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Zellstoffwerker treffen sich

Gröditz/Elbe-Elster. Während der 800-Jahr-Feier von Gröditz im August haben sich einige wenige Beschäftigte des einstigen Zellstoffwerkes getroffen und über die alten Zeiten gesprochen. Dabei ist nach Auskunft von Jürgen Hoppe die Idee geboren worden, ein großes Wiedersehen der ehemaligen Mitarbeiter zu organisieren. Manfred Feller

Dieses wird am 30. September ab 17 Uhr in der Scheune des Dreiseithofs in Gröditz, Hauptstraße 17, stattfinden.

Jene einstigen Zellstoffwerker, die davon bereits erfahren haben, seien begeistert, sagt Jürgen Hoppe. Er weiß, dass viele seiner Kolleginnen und Kollegen einst aus dem Elbe-Elster-Landkreis kamen. "Auch sie sind herzlich eingeladen", bittet er um eine rechtzeitige Rückmeldung.

Das Zellstoffwerk in Gröditz war im Jahre 1883 in Betrieb gegangen. Produziert wurden darin Zellstoff und Sprit. Doch mehr als ein Jahrhundert später wurden die Werktore für immer geschlossen. 1991, zwei Jahre nach der politischen Wende, war Feierabend. Mehr als 800 Beschäftigte landeten unter anderem in Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen. Wie so viele DDR-Betriebe wurde auch dieser später dem Erdboden gleichgemacht. Die einstigen Beschäftigten legten zum Teil selbst mit Hand an.

Doch es wurde nicht alles vernichtet. Die Inhaber des heute auf dem Gelände tätigen Ingenieurbüros sicherten viele Gegenstände für die Nachwelt. Daraus ist eine umfangreiche Ausstellung entstanden. Auch diese kann während des Treffens am 30. September besucht werden.

Wer aus dem Elbe-Elster-Kreis dabei sein möchte, der meldet sich bitte bei Jürgen Hoppe: Telefon 0177 8386902 oder 035263 35026; E-Mail: juergenhoppe@live.de.