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| 18:24 Uhr

Zeitung in einer Elsterwerda Schule
Gedruckte Informationen sind für viele etwas Neues

Wenn möglich, dann darf der Projektunterricht, hier „Zeitung in der Schule“, mit Lehrerin Manuela Kluge auch mal draußen stattfinden.
Wenn möglich, dann darf der Projektunterricht, hier „Zeitung in der Schule“, mit Lehrerin Manuela Kluge auch mal draußen stattfinden. FOTO: LR / Manfred Feller
Elsterwerda. Auch wenn das Lesen und Verstehen der Inhalte nicht leicht fällt, wurde vier Wochen lang die Lausitzer Rundschau studiert. „Stark fürs leben“ - die Schule mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt geistige Entwicklung in Elsterwerda nimmt jedes Jahr an dem vom Kooperationspartner enviaM unterstützten Projekt „Zeitung in der Schule“ teil. In Elbe-Elster beteiligen sich diesmal Bildungseinrichtungen auch aus Massen, Herzberg und Finsterwalde daran.

Für die meisten Schüler auch der Elsterwerdaer sonderpädagogischen Schulen sind gedruckte Informationen eher die Ausnahme. Lena, Adrian, Florian und die anderen sind wie ihre Gleichaltrigen aus den 10. bis 12. Klassen anderer Schulformen vornehmlich im Internet unterwegs, verraten sie in einer Projektstunde mit der RUNDSCHAU. Und dann interessieren sie sich eher für lokale Themen nah am Wohnort - wo ist die nächste Party, wo hat es einen Unfall gegeben? Sylvana verrät, dass sie auch darüber hinaus interessiert ist.

Die Schule und die Zeit danach dienen der Vorbereitung auf das spätere Leben. Einige der Jugendlichen werden in den Elsterwerkstätten tätig sein. Wer es leistungsmäßig schafft, erlernt vielleicht einen Beruf. Die bestmögliche Förderung in ihrem nur 40 Schüler zählendem Bildungshaus erhalten sie jedenfalls.

Ach so: Wer wird eigentlich Fußballweltmeister? Argentinien, Kroatien, Schweden oder Belgien - lauten die Tipps.

(mf)