Seit Januar 2021 produziert die Mineralquellen Bad Liebenwerda GmbH nach eigenen Angaben klimaneutral und mit ausgeglichener CO2-Bilanz. Klimaneutralität, so der geschäftsführende Gesellschafter Christian Schindel, strebe das Unternehmen seit vielen Jahren an. Deshalb seien alle CO2-Emissionen des Unternehmens ermittelt worden.

Klimaneutrale Produktion beginnt bei der Heizung und dem Energieverbrauch

Die Berechnung beginne, so ist einer Pressemitteilung zu entnehmen, bei der Heizung und dem Energieverbrauch, beziehe die Verbräuche des Betriebes, den Einsatz der Rohstoffe und Verpackungen ein und betrachte den gesamten Logistikprozess der Produkte. Selbst die Emissionen bei An- und Abfahrt der Mitarbeiter seien ermittelt worden.
Bereits seit 2017 würden die Mineralquellen nur zertifizierten Ökostrom einsetzen. Allein mit dieser Maßnahme hätten die direkten Emissionen im Vergleich zu 2013 fast halbiert werden können. Ein geschultes Nachhaltigkeitsteam kümmere sich um alle energetischen Prozesse im Betrieb.
Ziel sei es, in den Bereichen Wärmetechnik und Stromversorgung regenerative Energien einzusetzen und klimafreundlichere Energie in den Produktionsprozessen zu nutzen. Im ersten Schritt soll dies mit einer eigenen Fotovoltaik-Anlage realisiert werden, deren Bau noch in diesem Jahr starten solle. Geschäftsführer Christian Schindel erklärte, dass er diesbezüglich gern noch schneller vorankommen wolle, jedoch seien nicht alle Hallendächer wegen ihrer Tragfähigkeit geeignet.

Mineralquellen Bad Liebenwerda sind seit Jahren Partner in der Region

Die Mineralquellen Bad Liebenwerda sind etablierter Partner des regionalen Natur- und Umweltschutzes und planen weitere Maßnahmen für mehr Klimaschutz. Das Unternehmen fühle sich dem Natur- und Klimaschutz verantwortlich und habe deshalb gemeinsame Projekte mit dem Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft, Grünhaus e.V. und Kerngehäuse e.V. entwickelt. Dabei gehe es unter anderem um den Erhalt und die Anlage von Streuobstwiesen.
Darüber hinaus würden die Mineralquellen Bad Liebenwerda seit Jahresbeginn das international anerkannte Projekt „Regeneration und Aufforstung des Waldgebietes Guanaré“ im Osten Uruguays unterstützen. Mit diesem Engagement würden durch das Unternehmen knapp 14.160 Tonnen an Treibhausgasemissionen kompensiert.
Wälder zählen zu den wichtigsten CO2-Speichern des Planeten, beherbergen eine enorme Artenvielfalt und sind Lebensgrundlage für alle Menschen.