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| 01:23 Uhr

„Wir haben genügend Fachkompetenz für den Turm“

Per Computer mit einer Haube für den Turm.Der gewohnte Blick auf den alten Lubwart in Bad Liebenwerda.
Per Computer mit einer Haube für den Turm.Der gewohnte Blick auf den alten Lubwart in Bad Liebenwerda. FOTO: Fotos: Lutz Bommel
Bad Liebenwerda.. Heute will der Verein für Stadtmarketing und Wirtschaft Bad Liebenwerda im Kreismuseum die Trickkiste öffnen. Fotos: Lutz Bommel

Mit insgesamt zehn Varianten will er im Kreismuseum im Rahmen der neuen Ausstellung „800 Jahre Lubwartturm - ein mittelalterlicher Bergfried“ zeigen, wie der Turm nach einer Sanierung einmal aussehen könnte. Ein Beispiel hat der Verein der RUNDSCHAU für die heutige Ausgabe vorab zur Verfügung gestellt.
Vereinschef Wolfgang Eckelmann zeigt sich weiterhin entschlossen, sich mit der extra gebildeten Abteilung „Sanierung Lubwartturm“ in die Gestaltung der Zukunft des Turms einzumischen. Wie er betont, verfüge man im Verein dazu über genügend Fachkompetenz. „Da sind beispielsweise der Architekt Eberhard Graeff, das Vermessungsbüro von Rolf Schweitzer, der Bauingenieur Wolfgang Vetter, der Leiter des kurstädtischen Kommunalservice Michael Bragulla oder auch Ralf Uschner vom Kreismuseum und Lutz Bommel, der Leiter unserer Abteilung Kultur und Geschichte, zu nennen“ , betont Wolfgang Eckelmann. Man habe in Sachen Lubwart die Initiative ergriffen, und die Stadt sei da „etwas mit aufgesprungen“ .
Eckelmann legt Wert auf die Feststellung, dass der Verein nicht bloß ein „Geldsammler“ für die Lubwart-Sanierung sei. Die gesammelten Spenden lägen bei mehr als 7000 Euro. Man habe fünf verschiedene Gestaltungsvarianten für den Turm unter den Mitgliedern diskutiert. Vier seien am Ende übrig geblieben, die der Öffentlichkeit im nächsten „Stadtschreiber“ vorgestellt werden sollen (die RUNDSCHAU berichtete). „Ob dies nun noch so realisierbar ist, ist noch völlig offen“ , so der Vereinsvorsitzende. (fh)