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Wiederaufbau der zerstörten Masten bei Schadewitz

Bad Liebenwerda. Die drei durch den heftigen, vor allem im Süden des Landkreises tobenden Sturm am Donnerstag umgeknickten 380-kV-Masten im Großraum Bad Liebenwerda sollen bis zum Winter durch neue Stahlgitterkonstruktionen ersetzt werden. Das sagt Siegfried Wagner von der Berliner Pressestelle des Übertragungsnetzbetreibers 50Hertz. Manfred Feller

Darüber hinaus müssen neue Seile gezogen werden. Weitere Masten sind beschädigt worden, können jedoch repariert werden. "Wir beziffern den vorläufigen Schaden auf etwa drei bis vier Millionen Euro", sagt Siegfried Wagner. Personen seien nicht zu Schaden gekommen.

Die Unterbrechung der Höchstspannungsübertragungsleitung, auch Stromautobahn genannt, habe keine Einschränkungen zur Folge gehabt. Die Netzsicherheit sei nicht gefährdet gewesen. Der Strom suche sich in solch einem Fall einen neuen Weg in dem dichten Übertragungsnetz.