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| 01:11 Uhr

Wieder eine Haube für den Lubwartturm?

Bad Liebenwerda.. Das Wahrzeichen der Stadt Bad Liebenwerda braucht dringend Hilfe. Vor allem im oberen Bereich hat der Zahn der Zeit am Mauerwerk genagt. Doch auch der Putz blüht an vielen Stellen auf. In der Stadtkasse ist kein Geld für die Sanierung. Deshalb soll bürgerschaftliches Engagement her. Doch zunächst ist die Frage zu stellen: Wie soll er saniert werden? Von Frank Claus

Um 1730 war die Haube des damals etwa um 15 Meter höheren Turmes abgebrannt und seitdem nie wieder errichtet worden. Historische Fotos belegen, dass der Turm damit reizvoll wirkte. Soll die Haube im Zuge einer Sanierung wieder aufgebracht werden„ Zweifelsohne würde sie nicht nur dem Gemäuer Schutz bieten, sondern auch eine neue Qualität von Veranstaltungen auf dem Turm ermöglichen.
Das zweite Problem: Der Putz ist erst 1968 durch den damaligen Museumsleiter Karl Fitzkow in Auftrag gegeben worden, um das Gemäuer vor weiteren Umwelteinflüssen zu schützen. Die damals lobenswerte Initiative hat den Turm aber auch unscheinbarer werden lassen. Sehen die roten Backsteinziegel wie am ehemaligen Gefängnis und heutigen Katasteramt nicht viel wirkungsvoller aus“ Technisch gäbe es genügend Möglichkeiten, die Backsteinziegel so zu sanieren, dass sie lange halten.
Museumsleiter Ralf Uschner und Gerd Günther von der Unteren Denkmalpflege würden gern eine umfangreiche Bevölkerungsdiskussion ins Leben rufen. Wie stellen sich die Bad Liebenwerdaer ihren Lubwartturm vor„ Gern würden wir, werte Leser, Ihre Meinung dazu hören. Schreiben Sie uns oder rufen Sie uns an unter der Telefonnummer 03533 819675.
Bemerkenswert - auch in den Augen der Denkmalpflege - war, was dem Förderverein Stadtfriedhof bei der Sanierung der Feierhalle gelungen ist. Gibt es wieder Bürger, die sich aktiv und mit vielen kreativen Ideen für die Sanierung des Lubwartturmes einsetzen“ Welche Vorschläge hätten Sie, um Geld für das Kurstadt-Symbol „einzutreiben“ „ Würden sie persönlich mitarbeiten“

Angemerkt Rarität für zehn Euro
 Sie sind nummeriert und jedes Stück ist ein Unikat: die „Ileburger Becher“ , die von der Stadtverwaltung aus Anlass der Festsitzung „700 Jahre Stadtrecht“ herausgegeben wurden. Für zehn Euro sind noch wenige Exemplare im „Haus des Gastes“ - und wenn nicht ausverkauft - auf dem Weihnachtsmarkt zu haben.