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Wieder dreht sich alles um das Thema Geld

Es ist ein vielfältiger und spannender Bestand an modernen Kunst- und Designobjekten, der in der Ausstellung "geld&kunst" vorgestellt wird.
Es ist ein vielfältiger und spannender Bestand an modernen Kunst- und Designobjekten, der in der Ausstellung "geld&kunst" vorgestellt wird. FOTO: pr
Saathain. Wer an Geld denkt, wird zunächst Kaufen oder Verkaufen im Sinn haben. Und vielleicht überrascht sein, dass das Thema mit allen Bereichen menschlicher Existenz verbunden ist – mit Mythos, Religion, Moral, Philosophie. pm/blu

Geld ist der Mittelpunkt unseres gesellschaftlichen Lebens. Das war der Sparkasse Anlass genug, um im Archiv des Ostdeutschen Sparkassenverbandes eine Sammlung zu dem Thema aufzubauen. Bis Freitag ist die entstandene Wanderausstellung noch auf Gut Saathain zu sehen.

"Ein Bild sagt mehr als tausend Worte!" - Seit Jahrhunderten spielt in der bildenden Kunst das Monetäre eine wichtige Rolle. Sei es nun als direktes Abbild oder aber im Zusammenhang mit Begriffen wie Sparsamkeit, Geiz, Verschwendung, Habgier, Hochmut, Sicherheit, Reichtum und Armut oder Neid und Mitleid. Die Kunst als Mittlerin, als alternatives "Sprachrohr", als diejenige, die gleichsam Geld thematisiert und davon abhängig ist. Die meisten niedergeschriebenen Zahlen sind Geldbeträge. Das Wort selbst ist mit einer Vielzahl von Emotionen verbunden. Hoffnungen, Freude, Stolz, aber auch Ängste und Unsicherheiten verknüpfen sich mit diesem Begriff.

Das Metier Banken ist Geld. Alles dreht sich um die Finanzen der Kunden. Und so ist es nicht verwunderlich, dass die erste Wanderausstellung des Ostdeutschen Sparkassenverbandes eben das Geld mit all seinen Facetten im Blick hatte. Inzwischen ist in mehr als zehn Jahren ein vielfältiger und spannender Bestand an modernen Kunst- und Designobjekten entstanden, der in der Ausstellung "geld&kunst" vorgestellt wird. Der Betrachter wird mit Deformationen echter Geldscheine genauso konfrontiert, wie mit der Erfindung ganz neuer. Selbstverständlich werden Kunstwerke aus geschredderten DM-Banknoten präsentiert. Auch das Einflechten in uralte Brauchtümer und Sagen oder das Karikieren von Geldthemen haben Künstler auf faszinierende Art und Weise verstanden. In der Ausstellung sind außerdem Beiträge junger Nachwuchsdesigner zu finden, die an einem der drei sparkassenhistorisch motivierten Wettbewerbe des Verbandes teilnahmen.

Zu sehen ist die Schau auf Gut Saathain nur noch an diesem Wochenende. Am Samstag und Sonntag öffnet die Ausstellungshalle jeweils von 14 bis 17 Uhr ihre Türen. Noch bis kommenden Freitag ist ein Besuch der Ausstellung bei einer vorherigen Anfrage möglich.

www.gut-saathain.de