Wie berichtet, will Robby Möckel zu Freunden nach Sri Lanka fliegen und gezielt Hilfsgüter ins Katastrophengebiet bringen. Am Sonntag steigt er in München ins Flugzeug. Im Gepäck sind gespendetes Verbandszeug und Medikamente, Werkzeug, Bekleidung. Bis zum 31. Januar hat der Lokführer noch Urlaub, bis dahin will er wieder zurück sein und von seiner Aktion berichten.
Sogar das RBB war gestern bei ihm und strahlt am Sonntag um 18.03 Uhr in RBB Regional einen kleinen Beitrag über den Elsterwerdaer aus.
Doch nicht nur die Erwachsenen beschäftigt die Flutkatastrophe. Auch Kinder versuchen, auf ihre Weise etwas zu tun. Wie die beiden Mädchen Maxie-Lorraine Heinrich (10) und ihre Freundin Franziska Lohse. Beide wohnen sie im neuen Wohngebiet am Horstweg in Elsterwerda. Gemeinsam haben sie eine Idee ausgetüftelt, wie sie den Flutopfern helfen könnten.
Die Mädchen bastelten Eintrittskarten für die Silvesterparty, die mit zahlreichen Nachbarn stattfinden sollte und verkauften sie für mindestens einen Euro. So kamen etwa 40 Euro zusammen, die auf ein Spendenkonto eingezahlt wurden.
„Es hat mich sehr beeindruckt, dass Kinder, obwohl es ihnen an nichts fehlt, den Blick für die Not nicht verloren haben“ , sagt die Mutter Anja Heinrich. Heute hat Maxi Geburtstag. Ihren Opa, ihre Onkels, Tanten und Freunde hat sie gebeten, ein paar Geschenke weniger mitzubringen, dafür aber einen kleinen Obolus, den sie dann spenden möchte. „Ich bin sicher, sie ist an ihrem Geburtstag besonders stolz - und ich als Mama auch“ , sagt Anja Heinrich. (as)