Nach achtjähriger Schulzeit hatten sie im Jahr 1965 die Schule verlassen. Sie erlernten ihre Berufe oder besuchten weiterführende Schulen. An den Ruhestätten ihrer verstorbenen Mitschüler legten sie Blumen nieder. Ihr Kommen sollten sie nicht bereuen. Der Rundgang durch das Dorf weckte viele Erinnerungen. Sie besuchten die Schule, in der sie viel mehr als nur das Schreiben und das Lesen gelernt hatten. So mancher Spaß und Streich, den sie hier gemeinsam erlebt hatten, wurde „aufgefrischt“ . An den einen oder anderen konnten sich auch noch ihre ehemaligen Lehrer, Gabi und Otto Scholz, Ursula Hausmann und Lilli Lahmann erinnern. Sie waren der Einladung zum Treffen, das Gitta Gerdes und Konrad Tzschiesche organisiert hatten, gern gefolgt. Beim Besuch der Grödner Heimatstube wurde deutlich, was ein „Ehemaliger“ aussprach, „… wie sich doch alles verändert hat.“ In der Bauernschänke wurden Erinnerungen ausgetauscht und zum Teil schon vergilbte Bilder, die mehr als 40 Jahre alt sind, betrachtet. Nach Mitternacht stellten die Ehemaligen wieder fest: „Wie schnell doch die Zeit vergangen ist!“ Mit dem Dank an die Organisatoren und dem festen Versprechen auf ein baldiges Wiedersehen, verabschiedeten sie sich.