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| 02:48 Uhr

Wie lange halten die 250 neuen Rosen im Saathainer Rosengarten?

Saathain. Der Saathainer Rosengarten mit seinen etwa 5000 Rosenstöcken besteht seit etwa 30 Jahren und ist neben Fachwerkkirche und Gut längst ein beliebtes Ausflugsziel. Der alte Gutspark hat sich zu einem Auwald entwickelt. mcl1

Anke Schenk von der Baumschule "Saathainer Mühle" ersetzte kürzlich etwa 250 Edelrosen. Jene, die in die Jahre gekommen waren, und andere, die dem Wetter nicht standhielten. Etliche Duftbringer sind hungrigen Tieren zum Opfer gefallen. Die Sorge des Wildverbisses bleibt nach der Neuanpflanzung bestehen, weil eine Zaunlösung für das Rosenareal noch nicht gefunden ist. Während der eine Teil des Rosengartens ein Flächennaturschutzdenkmal ist und nicht umzäunt werden darf, ist der jüngere Parkteil mit seinen großen Ausmaßen bislang wegen Geldmangels nicht umzäunt worden. Joachim Pützner, Chef des Fördervereins auf Gut Saathain, weiß um dieses Problem und findet es schade, dass die neuen Pflanzen jetzt dem Wild wieder schutzlos ausgeliefert sind. "Es wird darüber zu reden sein, wie das Amt Röderland die Anpflanzung schützen will, um nicht bald wieder an Nachpflanzungen denken zu müssen", sagt er. Anke Schenk setzt auf die Hundebesitzer im Ort und empfiehlt beim Spaziergang mit den Vierbeinern den Weg am Rosengarten entlang zu wählen, um das Wild zu verschrecken. Eine Lösung muss her, wissen Baumschule, Förderverein und Amt - nur welche?