Anke Schenk von der Baumschule "Saathainer Mühle" ersetzte kürzlich etwa 250 Edelrosen. Jene, die in die Jahre gekommen waren, und andere, die dem Wetter nicht standhielten. Etliche Duftbringer sind hungrigen Tieren zum Opfer gefallen. Die Sorge des Wildverbisses bleibt nach der Neuanpflanzung bestehen, weil eine Zaunlösung für das Rosenareal noch nicht gefunden ist. Während der eine Teil des Rosengartens ein Flächennaturschutzdenkmal ist und nicht umzäunt werden darf, ist der jüngere Parkteil mit seinen großen Ausmaßen bislang wegen Geldmangels nicht umzäunt worden. Joachim Pützner, Chef des Fördervereins auf Gut Saathain, weiß um dieses Problem und findet es schade, dass die neuen Pflanzen jetzt dem Wild wieder schutzlos ausgeliefert sind. "Es wird darüber zu reden sein, wie das Amt Röderland die Anpflanzung schützen will, um nicht bald wieder an Nachpflanzungen denken zu müssen", sagt er. Anke Schenk setzt auf die Hundebesitzer im Ort und empfiehlt beim Spaziergang mit den Vierbeinern den Weg am Rosengarten entlang zu wählen, um das Wild zu verschrecken. Eine Lösung muss her, wissen Baumschule, Förderverein und Amt - nur welche?