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Wie hoch ist die Eisenhydroxidbelastung?

Mit besorgten Anfragen zur Eisenbelastung der Schwarzen Elster wenden sich Leser immer wieder an die RUNDSCHAU. Gerade gegenwärtig ist die Elster bei Bad Liebenwerda wieder eine "braune Brühe". red/fc

Entlang der Schwarzen Elster dienen elf Messstellen der Erfassung der Eisenhydroxidbelastung, an der Pulsnitz sind es drei.

Die mittlere Eisenbelastung der Pulsnitz zwischen Ortrand und Großthiemig lag Ministeriumsangaben zufolge von 2011 bis 2016 bei 0,5 bis 1,0 Milligramm pro Liter (mg/l) ohne Trend. Zwischen Großthiemig und der Mündung erfolgte im selben Zeitraum ein Anstieg auf 1,3 bis 2,3 mg/l. Der höchste Wert (2,3 mg/l) wurde 2015 ermittelt. Im Jahr 2016 lagen die Konzentrationen im Mittel wieder bei 1,5 mg/l.

Die mittlere Eisenbelastung der Elster zwischen Tätschwitz (Freistaat Sachsen) und Lauchhammer lag in den Jahren 2011 bis 2016 im Wesentlichen bei 1,0 bis 3,0 mg/l. Die Werte für 2016 lagen dabei am höchsten, in Ruhland liegt der aktuelle Mittelwert für 2016 bei 3,8 mg/l. Im weiteren Längsverlauf erfolgte in allen Jahren ein deutlicher Anstieg der Eisenbelastung zwischen Lauchhammer und Elsterwerda auf Werte im Bereich 3,3 bis 7,0 mg/l. Die höchsten Mittelwerte wurden 2012 und 2016 ermittelt. Zwischen Elsterwerda und Arnsnesta ist die Schwarze Elster 2016 stark durch Eisenocker getrübt und weist mittlere Gesamteisenkonzentrationen von 4,4 bis 7,0 mg/l auf.