ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 18:26 Uhr

Spende übergeben
Kronleuchter und Co. bringen 1300 Euro ein

Sylke-Katrin Schrader (2.v.l.) vom Vorstand des HausLeben in Bad Liebenwerda hat die Spende, summenmäßig eine der größten bisher, von den „Röderstompers“ entgegengenommen. Nun ist sie eingeladen, bei der nächsten Versteigerung zu berichten, wofür das Geld Verwendung fand.
Sylke-Katrin Schrader (2.v.l.) vom Vorstand des HausLeben in Bad Liebenwerda hat die Spende, summenmäßig eine der größten bisher, von den „Röderstompers“ entgegengenommen. Nun ist sie eingeladen, bei der nächsten Versteigerung zu berichten, wofür das Geld Verwendung fand. FOTO: Frank Claus / LR
Bad Liebenwerda. Die „Röderstompers“ übergeben an HausLeben den Erlös ihrer Weihnachtsversteigerung. Von Frank Claus

Es hat schon die kuriosesten Dinge gegeben, die bei der jährlichen Weihnachtsversteigerung der beliebten Band „Röderstompers“ den Besitzer gewechselt haben. Darunter waren WMF-Geschirr, Eierkocher, Weine, Spirituosen, ein Snow-Racer zum Schneerodeln, Bilder, Vasen, Kosmetik, Entsafter und sogar ein Korsett mit Slip.

Ende des vergangenen Jahres war ein Schlafzimmer-Kronleuchter der Hit. Nicht so sehr der Beleuchtungskörper an sich, sondern das „Drama“ der Versteigerung. Das Teil hatte eine Ehefrau im Jahr zuvor versteigern lassen. Den neuen Besitzern hat die Lampe dann wohl doch nicht gefallen. Sie haben den Leuchter wieder zur Versteigerung gegeben. Und wer hat ihn ersteigert? Der Ehemann jener Frau, die ihn vor zwei Jahren anbot. Klarer Fall: Der Mann will Licht im Schlafzimmer!

Ein Minirad sowie je eine DVD- und eine Schallplattensammlung kamen ebenso unter den Hammer. Diesmal auch besonders viele „Black-Boxes“, gut verpackte Waren also. Diesbezüglich wollen die „Röderstompers“ das Reglement ändern, weil zu viele davon den Humorfaktor bei der Moderation verringern.

Riesengaudi gab es den gesamten Abend dennoch im „Eichhörnchen“ in Reichenhain. Am Ende klimperten 1300 Euro in der Kasse. Geld, das die „Röderstompers“ seit Jahren einem gemeinnützigen Zweck spenden. Diesmal dem HausLeben, das sich um Krebspatienten und deren Angehörige kümmert.

Übrigens: Sie wollen die sympathischen „Röderstompers“ mal kennenlernen? Dann am 3. März auf ins Brauhaus nach Finsterwalde!