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Mit Eisstockschießen:
Schlossweihnacht Martinskirchen

Martinskirchen. Donnerwetter! Wieder einmal überrascht Martinskirchen mit einem Weihnachtsmarkt‑ programm, das Akzente setzt. Von Frank Claus

Das ist der Geheimtipp an diesem Wochenende: Schlossweihnacht in Martinskirchen. Schon am Sonnabend, 2. Dezember, wird um 16 Uhr in der kleinen, aber wunderschönen Kirche Altbelgern zum Adventskonzert eingeladen. Es ist ein klassisches Konzert mit Sängerin Melanie Eggert. Anschließend gibt es einen Basar mit selbstgemachten Spezialitäten.

Um 17.30 Uhr zücken Ortsvorsteherin Kathrin Degen und der Förderverein des Barockschlosses Martinskirchen das erste As. „Zauberhafte Puppenwelt“ heißt es. Eine Ausstellung, die einen Vorgeschmack bieten soll auf die große Puppenausstellung im nächsten Jahr im Schloss. Dem Förderverein ist es gelungen., eine der größten Privatsammlungen mit mehr als eintausend Puppen aus aller Welt ins Schloss zu holen. Die Puppen haben sonst in der Heimatstube in Schönewade ihr Zuhause.

Schon um 18 Uhr hauen die Martinskirchener das zweite As auf den Tisch – oder besser die Eisbahn. Ihnen ist es gelungen, eine Eisbahn aufzutreiben, auf der der erste Martinskirchener Schloss-Meister im Eisstockschießen ermittelt werden soll. Bei so viel Gaudi kann dann am Abend nur noch in die Nacht hinein geschwoft werden.

Am Sonntag, 2. Dezember, öffnet der Weihnachtsmarkt um 15 Uhr im Martinskirchener Schloss. Um 15.30 Uhr werden die Kinder der Kita „Elbekinder“ aus Mühlberg ein Programm aufführen, um 16.15 Uhr folgt das Märchenspiel „Hänsel und Gretel“, dargeboten von der Theatergruppe des Dorfes. Und um 17 Uhr kommt schließlich der Weihnachtsmann. Rings um diese Programmpunkte gibt es weitere Angebote, zum Beispiel eine Carrera-Rennbahn und auch eine Eishockeywand. In der Weihnachtsmannwerkstatt können Eltern und Großeltern mit Kindern und Urenkeln unter Anleitung basteln.

Die Erlöse der Weihnachtstombola dienen der Finanzierung des Weihnachtsmarktes. Und übrigens, liebe Besucher: Wer noch einen Euro übrig hat, kann ihn gern dem rührigen Förderverein spenden. Der will das Schloss Schritt für Schritt weiter nutzbar machen und beweisen, dass auch in scheinbar abgelegenen kleinen Dörfern so richtig „der Bär steppen kann“.

Die Martinskirchener haben spätestens seit ihrem 3. Platz beim Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ aufhorchen lassen.