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| 17:47 Uhr

So schön war Weihnachten in Elbe-Elster
Mit Unterstützung von Väterchen Frost

Der Weihnachtsmarkt in Bad Liebenwerda zwischen Rathaus, Kirche und Rossmarkt aus der Vogelperspektive. Diese wunderschöne Aufnahme ist in den elektronischen Medien nach ihrer Freigabe zuhauf geteilt worden und vielfach mit lobenden Worten kommentiert worden. Viele Einheimische zeigten sich dabei stolz über ihre schöne Heimatstadt. Die RUNDSCHAU dankt dem Fotografen!
Der Weihnachtsmarkt in Bad Liebenwerda zwischen Rathaus, Kirche und Rossmarkt aus der Vogelperspektive. Diese wunderschöne Aufnahme ist in den elektronischen Medien nach ihrer Freigabe zuhauf geteilt worden und vielfach mit lobenden Worten kommentiert worden. Viele Einheimische zeigten sich dabei stolz über ihre schöne Heimatstadt. Die RUNDSCHAU dankt dem Fotografen! FOTO: Jens Berger / LR
Bad Liebenwerda. Weihnachten im Elbe-Elster-Land: anheimelnd, romantisch, sportlich und mit einigen Überraschungen. Von Frank Claus, Heike Lehmann und Birgit Rudow

 Das hat Bad Liebenwerda noch nicht erlebt! Nur schiebend geht es am 23. Dezember beim Weihnachtsmarkt in der Kurstadt voran. Menschen, wohin das Auge sieht und völlig unbegründet die Sorge, dass der Markt weniger Besucher finden würde, weil er kürzer und nur einen Tag vor Heiligabend stattfindet. Die Luftaufnahme belegt: Bad Liebenwerdas Weihnachtsmarkt gehört zu den schönsten in der Region. Dazu beigetragen haben viele Vereine, Kindergärten und Schüler, die an Ständen Waren und Getränke für den guten Zweck verkauft haben.

Schon wieder mehr Besucher auch in Prösen! Zum 39. Mal ist dort am 24. Dezember der Weihnachtsmann mit einem originellen Gefährt auf den Markt gekommen. Diesmal sind es zwei Fahrzeuge der ehemaligen Sowjetarmee, zur Verfügung gestellt vom Militärhistorischen Verein aus Großenhain. Besonderer Promi-Gast ist Väterchen Frost. „Das wertvolle Kostüm haben wir erst einen Tag vorher aus dem Fundus der Staatsoperette Dresden geholt“, berichtet Heimatvereinsmitglied Ralf Engelmann.

Zum dritten Mal hat der Förderverein Schloss Doberlug zum Weihnachtsliedersingen auf den Schlosshof eingeladen.  Es war die dritte Auflage des Abglühens im Schlosshof. Ausnahmsweise, wegen der Überschneidung mit Heiligabend, hatte der Förderverein Schloss Doberlug am Samstag vor dem vierten Advent dazu eingeladen. Fast 100 Gäste haben den letzten Glühwein vor Weihnachten und die gemütliche Atmosphäre genossen. Höhepunkt ist immer das gemeinsame Weihnachtsliedersingen, ganz nach dem Vorbild von Fußballclub Union Berlin in der Alten Försterei. Liedauswahl und der richtige Ton kommen seit der Premiere im Jahr 2015 von Joachim Walter und Dietmar Tschentscher von den Finsterwalder Arbeitersängern. DJ Kito sorgte in den Singepausen für unterhaltsame Musik. Landrat Christian Heinrich-Jaschinski, seit einigen Jahren Mitglied im Förderverein Schloss Doberlug, war am vergangenen Samstag erstmals dabei. Er schenkte gemeinsam mit dem Vereinsvorsitzenden Lutz Kilian Glühwein aus und stimmte dann kräftig mit ein bei den ersten weihnachtlichen Weisen. Der Wunsch nach einer Fortsetzung im nächsten Jahr machte die Runde. Sowohl der Landrat, als auch der Vereinsvorsitzende und Joachim Walter wünschten sich, dass der Förderverein diese kleine Tradition beibehalten möge.

Tradition spielt auch in der Herzberger Elsterlandhalle eine Rolle. Schon seit 1993 laden die Handballer des SV Herzberg am Vormittag des ersten Weihnachtsfeiertages zum Weihnachtssport ein. Die Veranstaltung war früher an die beliebte DDR-Fernsehsendung „Mach mit , mach’s nach, mach’s besser“ angelehnt. An ihr nehmen nicht nur Handballerinnen und Handballer mit ihren Familien teil, sondern auch andere Sportinteressierte, die schon mal vorsorglich der Weihnachtsgans auf den Hüften Paroli bieten wollen. So hatten sich auch am Montag 20 bis 25 Leute in der Sporthalle eingefunden und bei verschiedenen Übungen viel Spaß. Alexander Teube vom SV Herzberg und andere Übungsleiter lassen sich immer etwas einfallen. Die Übungen nennen sich zum Beispiel „Erdbeben“, „Berg- und Talfahrt“, „Straßenrennen“ oder „Tierfangen“.

Es ist immer wieder schön, wie viele Besucher am zweiten Weihnachtsfeiertag den Weg zum Weihnachtsspringen auf den Reiterhof des  Reit- und Fahrvereins Züllsdorf finden. 14 kleine Starterinnen und Starter gingen beim Minispringen an den Start. Die jüngste Reiterin, Luise Gürtler aus Mahdel, ist erst zehn Jahre alt. Beim Springen der Klasse E waren es acht Teilnehmer, in der Klasse A waren es drei. Die Reiterinnen und Reiter kamen aus dem heimischen Verein, aus Herzberg, Mahdel und Doberlug-Kirchhain und bereiteten den Zuschauern einen kurzweiligen Nachmittag.

Adventsabglühen mit dem Förderverein Schloss Doberlug auf dem Schlosshof. Etwa 100 Gäste haben sich das nicht entgehen lassen.
Adventsabglühen mit dem Förderverein Schloss Doberlug auf dem Schlosshof. Etwa 100 Gäste haben sich das nicht entgehen lassen. FOTO: Heike Lehmann
Beim Weihnachtsspringen am zweiten Feiertag in Züllsdorf ist Luise  Gürtler (10 Jahre) aus Mahdel die jüngste Teilnehmerin.
Beim Weihnachtsspringen am zweiten Feiertag in Züllsdorf ist Luise Gürtler (10 Jahre) aus Mahdel die jüngste Teilnehmerin. FOTO: Dieter Müller / LR
Die Herzberger Handballer bei ihrem Weihnachtssport in die  Elsterlandhalle. Alexander Teube (l.) hatte viele Übungen zusammengestellt.
Die Herzberger Handballer bei ihrem Weihnachtssport in die  Elsterlandhalle. Alexander Teube (l.) hatte viele Übungen zusammengestellt. FOTO: Dieter Müller / LR
Die Russen kommen - und das war Heiligabend in Prösen ein Riesenspaß. Prominenter Gast im Edelkostüm: Väterchen Frost.
Die Russen kommen - und das war Heiligabend in Prösen ein Riesenspaß. Prominenter Gast im Edelkostüm: Väterchen Frost. FOTO: Elster-Werbung-TV13 / LR
Elsterlauf-Organisator Bodo Kleinfeld ist nicht nur Läufer, sondern hier mit seinem Junior beim Tag der offenen Badmintonhalle in Tröbitz dabei.
Elsterlauf-Organisator Bodo Kleinfeld ist nicht nur Läufer, sondern hier mit seinem Junior beim Tag der offenen Badmintonhalle in Tröbitz dabei. FOTO: Jürgen Weser