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Wasserverband lehnt Änderung der Umlageregelung ab

Bad Liebenwerda.. Eine Änderung der jetzigen Umlageregelung zwischen der Stadt Bad Liebenwerda und dem Wasser- und Abwasserverband Elsterwerda (WAV) lehnt der Verband ab. Das bestätigte der Verbandsvorsteher Uwe Dewitz.

Würde die Umlage gesenkt, müssten auf der anderen Seite die Gebühren für die Bürger angehoben werden, so Dewitz. Gegen eine Anhebung könnten die Bürger jedoch rechtlich vorgehen, weil die Überkapazitäten des Bad Liebenwerdaer Klärwerks und der Kanalanlagen nicht in die Gebühren verrechnet werden könnten.
Der Kurstadt-Bürgermeister, Thomas Richter (CDU), habe die Mitglieder des WAV darum gebeten, den Abgeordneten aus Bad Liebenwerda diese Problematik zu erklären, sagt Dewitz. Bei einer der nächsten Stadtrats-Sitzungen würden deshalb Mitglieder des WAV anwesend sein. Ein Termin stünde noch nicht fest.
Auf Drängen der PDS-Fraktion, die die jetzige Regelung vehement kritisiert, hatte der Hauptausschuss der Kurstadt den Bürgermeister dazu aufgefordert, mit dem WAV über eine Absenkung bzw. gänzliche Beseitigung der Umlage der Kurstadt zu suchen.
Bad Liebenwerda musste im Jahr 2006 eine Umlage in Höhe von 127 000 Euro an den WAV bezahlen. Der Grund sind Überkapazitäten des Klärwerks in Bad Liebenwerda und nicht genutzte Kanäle, die auf den Bau der Anlage im Jahr 1992 zurückzuführen sind. Durch den Anschluss von Neuburxdorf ans Abwassernetz konnte die Umlage inzwischen auf rund 86 000 Euro reduziert werden. (mat)