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| 02:40 Uhr

Wanderfreunde unterwegs in Zittau

Die Elsterwerdaer Wanderfreunde erkunden Zittau.
Die Elsterwerdaer Wanderfreunde erkunden Zittau. FOTO: H. Paulick
Horst Paulick aus Elsterwerda schreibt über den Ausflug der Elsterwerdaer Wanderfreunde: Im Monatsrhythmus erkunden die Elsterwerdaer Wanderfreunde ihre Heimat, manchmal darf das Reiseziel aber auch ein Stück entfernt sein. So ging es jüngst nach Zittau.

Nach der Bahnfahrt wurde die Stadt im Dreiländereck zu Fuß erkundet. Vom Reiseleiter am Bahnhof empfangen, ging es zunächst zum Grünen Ring. Eine Grünanlage, die die Altstadt Zittaus umschließt und am Platz der einstigen Stadtmauer angelegt wurde. Neben zahlreichen Naturdenkmälern bewunderten wir hier die herrliche bunte Blumenuhr. Der Pulk zog weiter gen Altstadtkern. Vorbei an einem riesigen sanierten Speichergebäude ging es zum Stadtmuseum, wo uns Geschichte und Bedeutung des "Kleinen Fastentuchs" vermittelt wurden. Nach diesem geschichtlichen Exkurs verharrten wir vor einem hübschen Brunnen, ließen uns informieren über die Vielzahl von Kirchen und bewunderten den Markt mit all den Bürgerhäusern und einem überaus prächtigen Rathaus. Ja, Augen und Ohren hatten viel zu tun bei diesem Rundgang, aber die Füße auch. Klar, dass die knapp 30-köpfige Schar zwar ein wenig geschafft, dennoch überaus zufrieden wieder nach Hause reiste.

Herzberger erkunden Spuren der Eiszeit

Ein praktischer Unterricht klärte Sechstklässler der Grund- und Oberschule "Johannes Clajus" über die Eiszeit rund um Herzberg auf. Schüler Benjamin Braune schreibt:

Wenige Tage vor den Sommerferien haben wir uns in den Sattel geschwungen und die glaziale Serie der Eiszeit rund um Herzberg erkundet. Zur glazialen Serie gehören Grundmoräne, Endmoräne, Sander und Urstromtal. Unser erster Stopp war in Kaxdorf, im Urstromtal gelegen. Dort bestimmten wir Quelle, Mündung, Länge, Breite und die Fließgeschwindigkeit der Schwarzen Elster. Dazu lasen wir einige Werte aus der Karte ab und benutzten den Maßstab. Die Breite des Flusses zu ermitteln war einfach mit der Brücke. Aber wie sollten wir die Fließgeschwindigkeit bestimmen?

Unsere Lehrerinnen sowie eine Stoppuhr und der Taschenrechner waren uns dabei eine große Hilfe. Beim zweiten Stopp an der Kremitz konnten wir schon selbstständig arbeiten. Dann sollten wir eine Karte einnorden und bestimmen, in welche Richtung wir weiter fahren.

Der dritte Stopp war die Kiesgrube am Schappin, der Sander aus der Eiszeit. Dort sieht man gut die verschiedenen Bodenschichten. Wir besprachen, wie Humus entsteht oder wozu Kies verwendet wird. Weiter ging es zur letzten Station, dem Schappin-Berg bei Polzen. Der Anstieg dieser 111 Meter hohen Endmoräne war beschwerlich. Am Gipfel fanden wir einen Geocaching-Punkt, bei dem wir uns als die "Buschkinder" eintrugen.

Neuer Bolzplatz in Crinitz eingeweiht

Auch die Schüler sowie Hort- und Kitakinder in Crinitz haben nun einen Platz zum Kicken. Hortner Dennis Lossau berichtet:

Die Kinder hatten es schon längere Zeit auf ihrem Wunschzettel: " Ein richtiger Bolzplatz müsse her, das wäre toll"! Sie gingen dieses Projekt gemeinsam mit den Lehrern, Hortnern und Erziehern an. Die Kinder durften ihre Kreativität ausleben. So waren sie eine große Hilfe bei den Vorbereitungen. Sie haben gemeinsam mit den Pädagogen das Spielfeld eingemessen und für das Kreiden vorbereitet, was durch unseren Hausmeister Herr Ihme ausgeführt wurde. So entstand ein richtiger Fußballplatz. Der Heimatverein sponserte zwei Tore mit Netzen und dazu noch Fußbälle. Im Juni wurde der Platz eingeweiht - pünktlich zur Europameisterschaft! Jetzt steht für die sportliche Betätigung der Kinder ein Bolzplatz zur Verfügung und sorgt für viel Bewegung, Spiel und Spaß.

Weißer Ring feiert Jubiläum in Finsterwalde

Der Weiße Ring kümmert sich bundesweit seit 40 Jahren und seit einem knappen Vierteljahrhundert im Elbe-Elster-Kreis um Opfer von Kriminalität und Gewalt. Siegfried Richter berichtet von einer Feierstunde in Finsterwalde:

Carla Ziegner-Zschiedrich, Leiterin der Außenstelle Elbe-Elster, begrüßte Mitglieder, Sponsoren und Gäste zu der Feierstunde und bedankte sich für die jahrelange engagierte Zusammenarbeit. Auch Jürgen Lüth, Polizeipräsident a.D. und Landesvorsitzender (Brandenburg) vom Weißen Ring, nahmen teil und würdigten die besonderen Leistungen der ehrenamtlichen Hilfsorganisation im Elbe-Elster-Kreis.

Danach gab Carla Ziegner-Zschiedrich einen kurzen Einblick in die Außenstelle, wo ihr sieben ehrenamtliche Mitarbeiter und 30 Mitglieder für den Opferschutz zur Seite stehen. Zur Unterhaltung spielte das Landespolizeiorchester Brandenburg flotte Marschmusik und Volksweisen unter Leitung von Thomas Petersdorf. Die Hara- und WingTsun Schule für Selbstverteidigung zeigte in einer Vorführung, wie man sich tätlicher Berührungen erwehrt. Es wurden anschließend bei Kaffee und Kuchen Gespräche geführt und jeder hatte die Möglichkeit eine Spende zu geben. Bereits am Vormittag gratulierten dem Weißen Ring etwa 400 Erst- bis Fünftklässler aus drei Finsterwalder Schulen. Zum Dank wurden die Schüler ins Altnaundorf zu einer musikalischen Reise mit dem Landespolizeiorchester eingeladen und erhielten gleichzeitig die Möglichkeit, Instrumente kennenzulernen.

Ein Konzert für die Kahlaer Kirche

Horst Paulick schreibt über ein Benefizkonzert für die Kahlaer Dorfkirche:

Die Dorfkirche prägt seit Jahren die Silhouette von Kahla. Doch Schäden in der Fassade sowie undichte Fenster machen die Sanierung des Gotteshauses notwendig. Aber es fehlt Geld. Um dem entgegenzuwirken, hatten der Gemeindekirchenrat sowie Kristin Schröder-Grahle kürzlich zu einer Benefizveranstaltung eingeladen. Gekoppelt war alles an einen Gottesdienst.

Eine Solistin wusste mit ihrer prächtigen Stimme den Kirchenraum zu füllen und die Zuhörer zu begeistern. Außerdem verliehen die Lieddarbietungen einer kleinen Gesangstruppe dem Ganzen einen feierlichen Rahmen. Auch an unterschiedlichen Instrumenten waren die Kahlaer zu bewundern. Unterstützung erhielten sie von einstigen Chorsängern. Mit einem entzückend vorgetragenen "Kein schöner Land" setzte der kleine Johannes der Veranstaltung die Krone auf.

Mathias Schubert, Vorsitzender des Gemeindekirchenrats, dankte schließlich allen Aktiven, vor allem Kristin Schröder-Grahle sowie Bärbel Kaul, für ihren lobenswerten Einsatz sowie den Besuchern für ihr Kommen und ihre Spenden. Im Anschluss wurde sich in gemütlicher Runde im Schubert-Hof ausgetauscht.

Zugewanderte Kinder besuchen Potsdam

Annelies Konwiarz, Bildungspatin für Integrationskinder, berichtet über den Ausflug der Vorbereitungs- und Integrations- Klasse der Grund- und Oberschule Elsterwerda nach Potsdam:

Die 40 Schüler unterschiedlichen Alters und Religion kommen aus Syrien, Afghanistan, Somalia, dem Iran und Irak und werden in zwei Gruppen vom Klassenlehrer, Jannes Kasapis, unterrichtet. Ziel ist es, die deutsche Sprache zu erlernen und anzuwenden. Einige Schüler haben so fleißig gearbeitet, dass sie im Schuljahresverlauf den Regelunterricht in den entsprechenden Klassenstufen besuchen können, dort erhebliche Fortschritte machen und sich gut integrieren. Die Schüler führen aber auch Projekttage in Kunst, Musik, Sport u. ä durch, um sie vielfältig zu interessieren, ihnen viele Möglichkeiten der Freizeitgestaltung aufzuzeigen. Zum Schuljahresabschluss war der Höhepunkt die Fahrt nach Potsdam in den Landtag, die wir dankenswerterweise vom MdL, Barbara Hackenschmidt (SPD), von Martina Mieritz (SPD) und dem Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie möglich gemacht wurde. Vor dem Besuch des Landtages waren natürlich Schloss und Park Sanssouci "Pflicht". Begleitet wurden wir von Marco Müller von der Clearingstelle des Landkreises Elbe-Elster und Antje Hasenkopf von Human-Care. Beeindruckt waren alle Schüler von dem schönen Landtagsgebäude im Zentrum der Stadt. In zwei Gruppen fanden dann auch kindgemäß, aber sehr professionell die Führung und die Erklärung dazu statt. Wichtig war es, den Schülern das politische System des Föderalismus der BRD zu übermitteln. Fragen konnten sogar gut beantwortet werden.

Die Verständigung klappte prima, ob auf Deutsch, Englisch, Gestik und Mimik bzw. durch Schülerübersetzer in Farsi und Persisch.

Der Höhepunkt war natürlich der Besuch des wunderschönen Plenarsaales, wo die Plätze der Abgeordneten eingenommen werden konnten.

Elsterwerdaer Senioren im Haus Winterberg

Christa Laßig aus Hohenleipisch schreibt:

Anlässlich der Brandenburger Seniorenwoche trafen sich die Mitglieder der Selbsthilfegruppen "Frauen nach Krebs" und "Osteoporose" im Haus Winterberg in Elsterwerda. Der Seniorenrat der Stadt, deren Vorsitzende Ilona Stephan ist, hatte dazu eingeladen. Auch der Bürgermeister, Dieter Herrchen, war dabei.

Leiterin Manuela Groth begrüßte die Gäste. Es folgten Ausführungen, von ihr und dem Bürgermeister, über den Bau und die Arbeit des Hauses Winterberg. Bei Kaffee und Kuchen lauschten alle interessiert diesen Worten.

Und dann kam für alle ein tolles Ereignis. Die Herzchen vom Winterberg zeigten ein unterhaltsames Programm mit dem Titel "Liebe geht durch den Magen". Dabei konnten wir alle herzlich lachen, klatschen und mitsingen.

Es war beeindruckend, mit wie viel Liebe die Betreuer alles einstudiert haben und wie begeistert die "Schauspieler" agierten. Ein herzlicher Applaus beendete das wunderbare Programm.

Nach dem Auftritt der Gruppe hatten wir die Möglichkeit zu persönlichen Gesprächen und konnten die Räumlichkeiten des Hauses besichtigen.

Nachwuchs versucht, den Ton anzugeben

Blasmusik lag in der Luft in der Astrid-Lindgren-Grundschule Falkenberg. Kerstin Sommerfeld schreibt:

Aus allen Klassenräumen erklang Blasmusik. Einige Mitglieder des Jugendblasorchesters Falkenberg waren zu Gast. Die Kinder lernten verschiedene Blasinstrumente kennen und durften sogar auch selbst einmal probieren, ob sie dem Instrument Töne entlocken können. Neugierig lauschten sie aber auch den Ausführungen über das Vereinsleben, den gemeinsamen Fahrten, den sportlichen Aktivitäten und anderen schönen Erlebnissen im Orchester.

Viele Kinder zeigten großes Interesse. Die Infozettel und Flyer waren schnell vergriffen. Nachwuchs ist hier immer sehr willkommen. Vielleicht entscheiden sich doch einige Kinder ab dem neuen Schuljahr beim Jugendblasorchester mitzuwirken. Deshalb sind sie zur Schnupperstunde während der Orchesterprobe montags 17 Uhr in der Aula der Astrid-Lindgren-Grundschule eingeladen.