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Wahrenbrücker planen den Friedhof der Zukunft

Wahrenbrück. Der Wahrenbrücker Pfarrer Michael Seifert weiß: "In den zurückliegenden Jahren hat sich die Situation auf den Friedhöfen wesentlich verändert. War lange Zeit die ,Familiengrabstelle' üblich, finden heute die Gemeinschaftsgrabanlagen immer mehr Zuspruch. red/sk

Das hat Auswirkungen auf die Bewirtschaftung und Gestaltung der Friedhöfe." Mehrfach schon habe man die Entwicklung bei Fachtagungen der Landeskirche thematisiert. Dabei habe die Kirchengemeinde auch Kontakte zur Hochschule in Bernburg knüpfen können.

Herausgekommen ist eine sehr intensive Zusammenarbeit. Seifert dazu: "In den zurückliegenden Monaten haben sich Julia Hanuschke und Tina Stenschke, Studentinnen im Bereich Landschaftsarchitektur und Umweltplanung an der Hochschule in Bernburg, mit dem Friedhof der Gemeinde Wahrenbrück befasst. Bestände wurden erfasst, Karten erstellt und Vorentwürfe erarbeitet, wie der Friedhof gestaltet werden könnte, zum Beispiel hinsichtlich Bepflanzung, Wegegestaltung und mögliche Gestaltung für Gräberfelder/Urnenanlage. Dazu gab es Gespräche mit dem Gemeindekirchenrat und der unteren Denkmalschutzbehörde. Durch eine Umfrage war auch die gesamte Gemeinde in diesen Prozess mit einbezogen."

Nun soll das Ergebnis der Arbeit in einer Abschlusspräsentation vorgestellt werden. Diese beginnt am Freitag um 15 Uhr in der Kirche in Wahrenbrück. Jeder Interessierte ist eingeladen.