ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 19:30 Uhr

Vor der Auszählung nachgefragt
Wahlleiter hatten den Wahlsonntag in Elbe-Elster fest im Griff

 Souverän hat Katrin Eisermann (52/M.) als stellvertretende Wahlvorstandsfrau in Hohenleipisch ihre Aufgabe am Sonntag gemeistert. Sie ist seit 20 Jahren Wahlhelferin. Ansonsten arbeitet sie als Sekretärin an der Goethe-Grundschule. Schon ihre Mutter Irene Döbel war als Schulsekretärin auch Wahlhelferin. Erstmals dabei sind Arzthelferin Daniela Flügel (45/l.), Arzt Christoph Rietschel (33/am Tisch) und Karin Schüler (63), Mitarbeiterin in der Bibliothek. 
Souverän hat Katrin Eisermann (52/M.) als stellvertretende Wahlvorstandsfrau in Hohenleipisch ihre Aufgabe am Sonntag gemeistert. Sie ist seit 20 Jahren Wahlhelferin. Ansonsten arbeitet sie als Sekretärin an der Goethe-Grundschule. Schon ihre Mutter Irene Döbel war als Schulsekretärin auch Wahlhelferin. Erstmals dabei sind Arzthelferin Daniela Flügel (45/l.), Arzt Christoph Rietschel (33/am Tisch) und Karin Schüler (63), Mitarbeiterin in der Bibliothek.  FOTO: VRS
Elbe-Elster. Umfrage in vier Städten vor dem Schließen der Wahllokale am Sonntagabend ergab keine überragende Wahlbeteiligung.

Es war ein langer Wahlsonntag für alle Wahlhelfer und viele Mitarbeiter in den Kommunalverwaltungen überall im Landkreis Elbe-Elster. „Es ist alles in Ordnung, und es gab keine Besonderheiten“, sagte Stephanie Kuntze, Wahlleiterin in Herzberg, kurz vor dem Start der Stimmenauszählung um 18 Uhr. In den 18 Wahllokalen, darunter elf in den Ortsteilen, hatten die etwa 100 Wahlhelfer dann auch ordentlich zu tun. Die Wahlbeteiligung in den Ortsteilen wurde vor der Auszählung auf etwa 60 Prozent geschätzt.

In Finsterwalde hatte die Wahlbeteiligung um 14 Uhr erst die 30-Prozent-Marke überschritten. Für Wahlleiter Michael Miersch noch kein Anlass zur Sorge. Denn viele Einwohner haben den Nachmittagsspaziergang bei herrlichem Sonnenschein für den Abstecher an die Wahlurnen genutzt. In den 13 Wahllokalen plus Briefwahlvorstand sei es reibungslos gelaufen. Dafür hätten immerhin 123 Wahlhelfer gesorgt. Darunter seien viele Erfahrene gewesen, aber auch Neulinge.

Die Bad Liebenwerdaer Wahlleiterin Bärbel Ziehlke hat vor dem Öffnen der Wahlurnen noch eine große Runde durch ihren Verantwortungsbereich gedreht. Dieser umfasst immerhin 20 Wahllokale, darunter 15 in den Ortsteilen. „Die Briefwahlbeteiligung war sehr hoch“, schätzt sie ein. Vorkommnisse seien ihr nicht zu Ohren gekommen. „Es war alles ruhig“, hat sie erfahren.

Eine ganze Reihe von Wählerinnen und Wählern in Elsterwerda hatte seine Tage zuvor erhaltenen Briefwahlunterlagen nicht vor dem Wahlsonntag abgegeben oder per Post versandt. Also wurde dies persönlich nachgeholt, weiß Wahlleiterin Heike Posselt. Einfach abgeben reicht dann nicht. Auch hierbei müssen die Personalien überprüft werden. Die großen Briefe werden vom Wähler in der Kabine selbst geöffnet und dann der Gang zu den Urnen angetreten. Nach Abfrage von zwei Wahllokalen lag die Beteiligung kurz vor dem Schließen bei etwa 50 Prozent. Elsterwerda hat acht Urnenwahlbezirke und einen Briefwahlbezirk. Nach Kenntnis von Heike Posselt sei bis 18 Uhr alles komplikationslos abgelaufen.

(mf)