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| 02:41 Uhr

Von einer Baujagd bei Rothstein

Die Teilnehmer der Jagd.
Die Teilnehmer der Jagd. FOTO: Christin Stamm
Rothstein. Über eine Baujagd, also eine Jagd auf den Fuchs in seinem Bau, berichtet Christin Stamm: Nach einem kurzen Plausch unter den Jägern und Jägerinnen geht's in die umliegenden Reviere nach Rothstein und Prestewitz. Drei Hundeführer/innen und zehn Jäger/innen teilten sich in zwei Gruppen auf und zogen in die Reviere zu den jeweiligen, vorher durch die Revierinhaber, bestätigten Fuchsbauten.

Im Revier Prestewitz wurden vier Fuchsbaue angefahren, welche jedoch leer waren bzw. der Fuchs noch auf Spaziergang unterwegs war. Im Revier Rothstein konnte beim dritten Bau ein Fuchs durch den Hund von Reinhold Born bestätigt werden. Doch der Fuchs hatte in seinem Bau keinen Hinterausgang, sodass der Hund den Fuchs eine halbe Stunde verbellte. Nach kurzer Absprache mit dem Hundeführer kam der wichtigste Begleiter einer Baujagd zum Einsatz - der Spaten. Eine schweißtreibende Arbeit, die nach kurzer Zeit in einem 1,80 m tiefen Loch endete. Doch es war kein Fuchs zu finden. Der mitgereiste Deutschdrahthaar hatte einen guten Riecher und machte uns aufmerksam, dass es eine weitere Röhre gab und nach kurzem Graben zeigte sich der Fuchs, der die ganze Zeit Zentimeter entfernt aushaarte. Der erste und einzige Fuchs des Tages konnte erfolgreich nur durch die gute Arbeit der Hunde zur Strecke gebracht werden. Nach erfolgreicher Baujagd fanden sich Jäger und Hunde in gemütlicher Runde, bei Reh- und Wildschweinbraten in Rothstein beim Baujagdleiter Falko Schröder ein. Hier wurden die Erlebnisse des Tages reflektiert.