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Wie weiter in der Bahnhofstraße?
Bad Liebenwerda, ein Fall für den Arzt?

1. Preis der Jury: Ein Stadtteilhaus in der Mitte der Straße. Sowohl zum Rösselpark als auch zum Mühlgraben soll es einen Durchgang geben.
1. Preis der Jury: Ein Stadtteilhaus in der Mitte der Straße. Sowohl zum Rösselpark als auch zum Mühlgraben soll es einen Durchgang geben. FOTO: BTU Cottbus-Senftenberg / LR
Bad Liebenwerda. Am Donnerstag wird es spannend: Die Visionen für die Bahnhofstraße kommen auf die Leinwand. Von Frank Claus

Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen. Das hat Altkanzler Helmut Schmidt mal im Interview auf die Frage eines Journalisten geantwortet. Bad Liebenwerda oder besser Studenten der BTU Cottbus-Senftenberg scheren sich am Donnerstag, 22. März, ein Teufel darum. Sie werfen bei „LR vor Ort“ noch einmal ihre Ideen zur Revitalisierung der Bad Liebenwerdaer Bahnhofstraße auf die Leinwand. Einst bedeutende Einkaufsstraße ist sie heute das Sorgenkind der Stadt. Leerstand und teils marode Bausubstanz bestimmen das Bild. Die Ideen, die die Studenten im November zum ersten Mal öffentlich präsentierten, ließen aufhorchen. Eine Vision: Richtig angepackt, kann die Bahnhofstraße die Top-Adresse fürs Wohnen werden - zentrumsnah und trotzdem im Grünen. Die andere: Der benachbarte Mühlgraben wird dank Promenade zur Flaniermeile und bietet über einen Steg die direkte Anbindung an den Kurpark. Und noch eine lässt aufhorchen. Die Schwarze Elster wird in diesem Abschnitt beleuchtet, Brücken und markante Gebäude erhalten ein besonders Lichtkonzept. Oder wie wäre es mit einem Freilichtkino, einem Kulturtreff und stufenartig angeordneten Podesten zum Sitzen an der Fläche gleich neben Optiker Weizsäcker? Freilich: Manches werden Träume bleiben. Aber die Ideen sind so herzerfrischend, dass Anwohner sich begeistert zeigten. Werden Sie, liebe Leser, es doch auch und diskutieren mit!

LR vor Ort, 22. März, 19 Uhr
Villa Nuova im Kurpark

LR vor Ort 4c
LR vor Ort 4c FOTO: LR