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| 17:13 Uhr

Förderung der Bildung
Violinen aus dem Liebe-Nachlass

Beim gut zweieinhalbstündigen Serenadenkonzert stellten viele Musikschüler, hier das Holzbläserensemble, ihr Können unter Beweis.
Beim gut zweieinhalbstündigen Serenadenkonzert stellten viele Musikschüler, hier das Holzbläserensemble, ihr Können unter Beweis. FOTO: LR / Friedhelm Könitz
Bad Liebenwerda. Stiftung übergibt beim Serenadenkonzert Instrumente an die Musikschule. Von Karsten Bär

Im Rahmen der außerordentlich gut besuchten Sommerserenade der Kreismusikschule „Gebrüder Graun“ am Sonntag in der Nikolaikirche in Bad Liebenwerda sind zwei Violinen aus dem Nachlass des Apothekers und Ehrenbürgers der Stadt Bad Liebenwerda, Dr. h.c. Wolfgang Liebe, an die Kreismusikschule übergeben worden.

Rechtsanwältin Karin Kohler und Bürgermeister Thomas Richter, die dem Vorstand der Liebe-Stiftung angehören, überreichten die Instrumente an zwei Musikschülerinnen, die sie für die nächsten zwei Jahre lang spielen dürfen. Die Stiftung habe einerseits die Förderung der Altenpflege und andererseits die Förderung der Bildung zum Ziel, erklärte Karin Kohler. Mit den beiden, vermutlich noch aus dem vorletzten Jahrhundert stammenden und fachmännisch aufbereiteten Violinen soll die Ausbildung junger Musiker an der Kreismusikschule unterstützt werden. Die Instrumente würden sich durch einen besonderen Klang auszeichnen.

Die Übergabe in der Kirche erfolgte am Geburtstag von Wolfgang Liebe, der an diesem Tag 101 Jahre alt geworden wäre. In Gedenken an den am 1. August 2017 im Alter von 100 Jahren verstorbenen Ehrenbürger spielte Musikschüler Adrian Horstmann am Saxophon „Over the Rainbow“.

Hanna Stiehler (2.v.l.) und Hannah Münch (3.v.l.) werden die Violinen, die Thomas Richter und Karin Kohler (2.v.r.) vom Vorstand der Liebe-Stiftung überreichten, künftig spielen. Auch Musikschulpädagogin Antje Schaffranietz (r.) freut sich über die Instrumente.
Hanna Stiehler (2.v.l.) und Hannah Münch (3.v.l.) werden die Violinen, die Thomas Richter und Karin Kohler (2.v.r.) vom Vorstand der Liebe-Stiftung überreichten, künftig spielen. Auch Musikschulpädagogin Antje Schaffranietz (r.) freut sich über die Instrumente. FOTO: Karsten Bär